
Spätsommerliche Sonne, weite Wiesen und ein beeindruckendes Bergpanorama: Schon der Blick vom idyllisch gelegenen Jugendhaus Berggasthof in Agatharied machte Lust auf die kommenden Tage. Und am Abend wartete ein ganz besonderer Anblick: In der Ferne leuchtete die Allianz Arena am Horizont. Für die 9. Jahrgangsstufe begann das neue Schuljahr mit drei Tagen voller Begegnungen, Gespräche und gemeinsamer Erlebnisse auf den Tagen der Orientierung – organisiert von den Fachschaften evangelische und katholische Religion.
In den jeweiligen Klassen nahmen die Schülerinnen und Schüler an drei von den begleitenden Lehrkräften geleiteten Workshops teil. Bei der Einheit „Wir sind Klasse“ wurde es aktiv: In zahlreichen Kooperationsspielen mussten die Schülerinnen und Schüler als Einheit zusammenarbeiten und Lösungen finden. Dabei zeigte sich schnell, wie wichtig gute Absprachen, Vertrauen und die Ideen aller sind. Der Workshop „Ich bin klasse“ rückte die eigene Persönlichkeit und die individuellen Stärken in den Mittelpunkt. Was macht mich aus? Was kann ich gut? Und wie bereichern unsere Unterschiede das Miteinander? Fragen wie diese gaben Anlass, sich selbst und die anderen noch einmal neu wahrzunehmen und neu schätzen zu lernen. Besonders kreativ wurde es in der Einheit „Ich und mein Glaube“: Gemeinsam entwickelte die Jahrgangsstufe den Schuljahresanfangsgottesdienst zum Thema „Creep“. Im Mittelpunkt stand die Botschaft: Jeder Mensch ist auf seine Weise anders – und das ist gut so. Denn jede und jeder ist ein wichtiger Teil der Klassen- und Schulgemeinschaft.
Auch abseits der Workshops gab es viel zu erleben. Bei einer gemeinsamen Wanderung durch die Berge lud ein klassenübergreifendes „Walk and Talk“ dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen. Bei spätsommerlichem Wetter wurde gelacht, gefragt und erzählt. In den Pausen blieb Zeit, sich im und außerhalb des Klassenverbunds noch besser kennenzulernen.
Die drei Tage vergingen wie im Flug. Alle hatten viel Spaß und kehrten mit neuen Eindrücken, schönen Erinnerungen und einem stärkeren Gefühl des Zusammenhalts zurück – bereit, die kommenden Monate nicht nur nebeneinander, sondern als Gemeinschaft zu gestalten. Ein Start ins Schuljahr, der zeigte: Gemeinsam unterwegs zu sein, verbindet.
Für die Fachschaften Evangelische und Katholische Religionslehre
StRin H. Ewerth, StRin S. Hintermayr, StR V. Specht

On July 17, former U.S. Ambassador Haywood Rankin visited Traunreut to give his annual talk on U.S. politics at our school. This time he also brought his son in law Spencer Sawyer to address the questions which the students from the advanced English class had prepared. These questions ranged from current U.S. politics and transatlantic relations to his personal experiences in Europe and the United States.
Addressing political polarization in the U.S., Rankin described it as deeply rooted in American society. He pointed to long-standing divisions between rural and urban communities, the North and the South, and different educational backgrounds. According to him, Donald Trump has successfully capitalized on these divisions.
When discussing relations between Europe and the United States, Rankin said their future largely depends on upcoming elections. He believes that the strained relationship during Trump’s presidency makes a quick return to close cooperation unlikely.
On voting behavior, Rankin emphasized that rising living costs remain a major concern for many Americans. He also questioned the reliability of opinion polls, arguing that they often fail to accurately reflect rural voters.
Rankin also addressed concerns about democracy in the United States. While he does not believe the country has become an autocracy, he warned that democratic backsliding is already underway. He argued that Trump’s repeated claims of election fraud have weakened trust in public institutions and that confidence in the media has also declined as social media increasingly replaces traditional journalism.
Discussing the Supreme Court, Rankin referred to decisions affecting the Voting Rights Act and the overturning of Roe v. Wade, arguing that they have contributed to a loss of legitimacy for important institutions. He also explained that while the U.S. political system is based on the separation of legislative, executive, and judicial powers, political reality is often more complex, especially because of the role of state governments.
Comparing the United States with Europe, Rankin highlighted several cultural differences. He argued that wealth is generally admired more in the U.S., whereas education is valued more highly in Europe. He also described racism in the United States as more systemic and deeply rooted than in Europe and mentioned Donald Trump’s use of coded language. In his view, the American two-party system encourages single-issue voting and makes it easier to influence voters.
Asked about differences in everyday life, Rankin noted that Americans often value private property, large amounts of space, and patriotism more strongly, while walking and cycling are much more common in Germany. He also argued that religion continues to play a greater role in the U.S. and that material possessions have become increasingly important in American society.
Finally, Rankin was asked whether JD Vance would be a greater threat than Donald Trump. He disagreed, arguing that Vance lacks Trump’s charisma and ability to attract public attention, making him a less effective political leader. He concluded by noting that Democratic candidates are often expected to meet much higher standards than their Republican counterparts.
The lecture gave students valuable insights into the complexity of American politics and society. It not only deepened their understanding of current political developments but also encouraged them to reflect on the differences between the United States and Europe. The opportunity to ask questions and discuss a wide range of topics with an experienced former politician made the event both informative and thought-provoking.
Amelie Bernauer and Elisa Tejada Heidenhain (Q12)

In der vorletzten Schulwoche, der traditionellen Fahrtenwoche am JHG, hatten die 10. Klassen die Gelegenheit, unsere Hauptstadt Berlin hautnah zu erleben. Schon bei der Ankunft wurde schnell klar: Berlin ist groß, lebendig und voller Eindrücke – und damit der perfekte Ort für eine abwechslungsreiche Klassenfahrt.
Während unseres Aufenthalts besuchten wir verschiedene Museen, die uns eindrucksvoll durch die deutsche Geschichte führten – vom Zweiten Weltkrieg über die Zeit der DDR bis hin zu Ausstellungen, die sich mit Zukunftsthemen beschäftigten. Dabei wurde Geschichte nicht nur vermittelt, sondern auf vielfältige Weise erlebbar gemacht. Auch der Besuch politischer Institutionen wie des Bundestags und des Bundesrats brachte uns die Funktionsweise unserer Demokratie näher und ließ Inhalte aus dem Unterricht greifbar werden.
Natürlich durfte auch das klassische Sightseeing nicht fehlen. Bei einer informativen Stadtführung lernten wir viele bekannte Wahrzeichen Berlins kennen, darunter das Brandenburger Tor und den Fernsehturm. Dabei legten wir einige Kilometer zurück, was sich spätestens am Ende des Tages bemerkbar machte – unsere Füße werden sich wohl noch lange daran erinnern.
Ein besonderes Highlight war der Besuch der Komödie „Was ihr wollt“ von William Shakespeare. Was zunächst vielleicht bei einigen für Skepsis sorgte, entwickelte sich schnell zu einem unterhaltsamen Erlebnis. Die überzeugenden schauspielerischen Leistungen und die humorvollen Elemente sorgten für viele Lacher und zeigten, dass klassische Literatur alles andere als langweilig sein muss.
Auch außerhalb des offiziellen Programms hatte Berlin einiges zu bieten. In unserer Freizeit konnten wir die vielfältige Gastronomie der Stadt entdecken, sodass jeder auf seine Kosten kam. Die Fahrten mit U- und S-Bahn wurden dabei zu kleinen Abenteuern, bei denen nicht immer sofort klar war, ob wir uns noch auf dem richtigen Weg befanden – zum Glück war unser Hotel gut gelegen, sodass wir uns nicht allzu oft verirrten.
Insgesamt war die Klassenfahrt für alle Beteiligten eine spannende, lehrreiche und zugleich unterhaltsame Erfahrung. Neben vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen bleiben vor allem die gemeinsamen Erlebnisse in Erinnerung, die diese Woche zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.
Jule Adler (10a)

„Volles Haus “ konnte Schulleiter Matthias Schmid erfreut bei seiner Begrüßung feststellen. Die zahlreich zum Sommerkonzert des Dr- Johannes-Heidenhain-Gymnasiums im k1 erschienenen Besucher sollten auch nicht enttäuscht werden. Zwei Stunden lang gab es tolle Musik voller Leidenschaft und großen Gefühlen auf die Ohren. Ehrlicher Beifall war zu spüren, den die Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen zu Recht verdient haben.
Eine bemerkenswert musikalische Bandbreite von Werken des Barock und der Klassik über Big-Band Stücke und Pop/Rockmusik bis hin zu traditionellen Liedern gab sich auf der großen k1-Bühne die Klinke in die Hand. Den Auftakt machten die Partnerklassen des Wilhelm-Löhe-Förderzentrums und Schülerinnen und Schüler der 5. Gymnasialklassen mit dem Song Blumen und Beton.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Schulleiter, spielte Sarah Brunner den ersten Satz des Violinkonzerts von Antonino Vivaldi. Begleitet wurde sie am Klavier von Anja Widhammer. Bei dem bekannten Song aus den 1930-er Jahren „Somewhere over the rainbow“ des Volksmusikensembles der 6. Klassen übernahm Luisa Haas auf dem Saxophon den Solopart. Ein traditionelles Volkslied aus dem Tessin begleitete das Ensemble mit Ukulele-Akkorden.
Dazwischen entführte Lotte Kellner mit dem Klavierstück Idea 10 von Gribran Alcocer die Zuhörer auf eine abenteuerliche Reise, ehe Emma Brenner (Violoncello) in Begleitung von Widhammer Johann Sebastian Bachs Menuett in C-Dur und das Minuetto in Es-Dur von Alexander Reinagle zum Besten gab.
Auch das Quartett Jonathan Welsch und Sarah Brunner (Violine) sowie Paula und Emma Brenner (Violoncello) überzeugte mit homogenem Zusammenspiel. Sowohl mit Alter Musik von Händel, Gluck und Purcell, als auch als Begleitung des Oberstufenchores bei dem bekannten Song Dreams der irischen Rockband The Cranberries.
Mit den bekannten Hits wie Durch den Monsum von Tokio Hotel und Walking on sunshine von Katrina and the Waves, rockte die JHG Mittenstufenband die große k1 Bühne. Abgelöst wurde die Band vom Mittestufenchor mit einem ABBA-Medley. Bei dem christlichen Song Ewigkeit von der Outbreakband harmonierte das Trio Veronika Dudla, Sarah Dick und Carolin Paul hervorragend, und auch Elisabeth Dressler im Duo mit Musiklehrerin Tanja Thaler (als Ersatz für Elisa Heidenhain, verzauberte das Publikum mit Burn von Ellie Goulding.
Rockige Töne schlug die Oberstufenband mit ihren herausragenden Leadsängern unter anderem mit einem Chuck Berry- Hit an, bevor der Oberstufenchor mit dem bekannten Song von Leslie Gore „It´s my Party“ für Party Stimmung sorgte.
Auch die Lehrerinnen und Lehrer zeigten ihr musikalisches Geschick und ernteten für das irische Segenslied „An Irish Blessing“ großen Applaus. Beifallsstürme regnete es auch für die Bigband mit typischen Big-Band-Nummern wie Tequilla und „The Girl from Ipanema“ des amerikanischen Songwriters Norman Gimbel.
Mit dem erfolgreichen Popsong „Imagine“ von John Lennon, riefen die JHG-Allstars am Schluss des Konzerts zu Frieden und Einheit und einer Welt ohne Grenzen auf. Die musikalische Leitung lag in den Händen von Anja Widhammer, Tanja Thaler, Matthis Reuter und Anita Hahn. Die Partnerklassen betreuten Simone Brüderl und Lisa Singer.
Gabi Rasch

Am 24. Juli 2026 verwandelte sich der TuS-Platz in eine große Wettkampfarena: Die sieben Mitglieder der Schülermitverantwortung (SMV) veranstalteten gemeinsam mit den Klassensprechern und zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern die erste Schulmeisterschaft des JHG – ein sportlicher Teamtag, bei dem nicht Einzelleistungen, sondern Gemeinschaft und Spaß im Mittelpunkt standen.
Schon am frühen Morgen begannen SMV, Mini-SMV, Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe, Technikteam und Schulsanitätsdienst mit dem Aufbau der acht Spielestationen. Nach einer gemeinsamen Begrüßung wurden die Klassen der Jahrgangsstufen 5, 6, 8, 9, 11 und unsere beiden Partnerklassen – passend zum Motto des Tages – als Nationen der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 vorgestellt. Jede Klasse vertrat eines der Länder, die das Achtelfinale der WM erreicht hatten. So traten beispielsweise Kanada, Brasilien, Frankreich, Argentinien, Spanien oder England gegeneinander an und sorgten schon bei der Eröffnung für echtes Turnierfeeling.
Anschließend begann der Wettbewerb. In zwei Spielrunden absolvierten die Klassen insgesamt acht abwechslungsreiche Stationen: Vom 4-Tor-Fußball mit zwei Bällen über Karten-Sammeln, Kegelfußball und Hütchen-Kunstwerke bis hin zu Limbo, Luftballon-Lauf, Schere-Stein-Papier und Hütchenbingo war für alle etwas dabei. Entscheidend war dabei nicht sportliche Höchstleistung, sondern Teamgeist. Bei jeder Station konnten und sollten möglichst alle Schülerinnen und Schüler aktiv mitmachen.
Zwischendurch stärkten sich die Klassen bei einem gemeinsamen Picknick, bevor es in die zweite Wettbewerbsrunde ging.
Den krönenden Abschluss bildete die feierliche Ehrung der Siegerklasse. Die Klasse 11A durfte sich nicht nur über den ersten Titel der Schulmeisterschaft freuen, sondern erhielt auch einen eigens für diesen Wettbewerb geschaffenen Wanderpokal, der künftig jedes Jahr an die neue Gewinnerklasse weitergegeben wird.
Das Fazit des Tages fiel durchweg positiv aus. Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte zeigten sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Besonders gelobt wurde die Auswahl der Spiele, bei denen wirklich jede und jeder einen Beitrag zum Erfolg der eigenen Klasse leisten konnte. Dadurch standen nicht Konkurrenz innerhalb der Klassen, sondern Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und Gemeinschaft im Vordergrund. Das ideale Sommerwetter und die fröhliche Stimmung trugen zusätzlich dazu bei, dass der Tag zu einem schönen Erlebnis am Schuljahresende wurde.
Auch organisatorisch verlief bei der Premiere vieles wie geplant. Das neu entwickelte Auswertungssystem funktionierte schnell und zuverlässig, sodass die Ergebnisse ohne Verzögerung ermittelt werden konnten. Einigen Lehrkräften gefiel das Konzept so gut, dass bereits der Wunsch geäußert wurde, bei der nächsten Schulmeisterschaft mit einer eigenen Lehrermannschaft anzutreten.
Wie bei jeder Erstveranstaltung gab es auch einige Erkenntnisse für die Zukunft. So sollen die Zeitplanung der Stationen noch besser aufeinander abgestimmt, die Beschallung auf dem weitläufigen Sportgelände verbessert und vorab ein gemeinsames Treffen mit allen Stationsleitungen durchgeführt werden. Außerdem hat sich gezeigt, dass die fünften Klassen von einer festen Begleitlehrkraft profitieren. Für kommende Schulmeisterschaften sollen einzelne Spiel- und Wertungsregeln noch flexibler gestaltet werden, damit Klassen unterschiedlicher Altersstufen unter möglichst fairen Bedingungen gegeneinander antreten können. Das gemeinsame Erlebnis und der Teamgedanke sollen dabei weiterhin im Mittelpunkt stehen.
Die erste Schulmeisterschaft hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Gemeinschaft entstehen kann, wenn gemeinsam an einem Ziel gearbeitet wird. Die SMV darf auf ihre gelungene Premiere stolz sein. Das Konzept hat sich bewährt und könnte auch in den kommenden Schuljahren fester Bestandteil des Schullebens werden.
StDin Christina Falter

Traditionelle Workshops und hochaktuelle Themen: Die Projekttage am Johannes-Heidenhain-Gymnasium in Traunreut sind seit Jahren fester Bestandteil am Ende des Schuljahres. Nicht nur klassische Themen standen dieses Jahr auf dem Programm, auch der Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day war Thema.
Geplant wurde das Ganze bereits lange im Vorfeld. Fast jede Lehrkraft war an einem der Workshops beteiligt. Teilweise wurden diese auch von Schülerinnen und Schülern selbst angeleitet oder gemeinsam mit externen Personen durchgeführt. Unter dem Motto „Kreativität Verbindet“ fanden schließlich 36 Workshops und Aktivitäten statt – von sportlichen Aktivitäten in der Turnhalle mit „Tischtennis – mal anders“ über darstellende Kunst wie bei „Griechisches Drama – alles nur Theater?“ bis hin zu einer kosmetischen Werkstatt im Rahmen von „Naturkosmetik – nur Gesundes auf die Haut“.
Alle Jugendlichen der 5. bis 11. Klassen mussten zuvor drei Favoriten auswählen, einem davon wurden sie anschließend zugeteilt. Die Schüler der 12. Klassen unterstützten die einzelnen Gruppen. „Da das Ganze ja klassenübergreifend funktioniert, treffen die Schüler immer jemanden aus anderen Jahrgangsstufen und Klassen. Dadurch haben sie Kontakt mit anderen, mit denen sie vielleicht noch nie was zu tun hatten. Das ist schon gut und gefällt den Schülern auch“, erklärte Orgateam-Leiterin und Lehrerin Alexandra Rose. Auch aus Sicht der Jugendlichen bringen die Projekttage Vorteile mit sich: „Man sieht auch mal eine andere Seite von den Lehrern. Das ist eine ganz andere Kommunikation – enger und persönlicher. Weil man ja mehrere Tage mit denen zusammen ist und an was arbeitet oder was macht“, erzählt der Zwölftklässler Adrian Weisshaupt.
Mit einem Duftschwall empfing die Besucher beispielsweise der Workshop „Naturkosmetik – nur Gesundes auf die Haut“. Dort informierten sich die Jugendlichen über Kosmetik und dessen Inhaltsstoffe, Labels und Naturkosmetik. Zudem stellten sie Lippenpflegestifte, Körpersprays und Duschgels selbst her und konnten sie für den eigenen Gebrauch mit nach Hause nehmen. Wenige Räume weiter bot sich ein schauriges Bild: Blut floss, Menschen lagen auf dem Boden und neben offenen Wunden lagen blutigverschmierte Verbände – jedoch alles nur nachgeahmt und nicht echt. Die realistische Unfalldarstellung wurde von der Leiterin der Schulsanitäter Elli Hertel gemeinsam mit Mitarbeitenden des Malteser Hilfsdienstes durchgeführt. „Der Herr ist grad in Ohnmacht gefallen und wird nun fachgerecht versorgt“, schildert Hertel, während ein Spielzeugrettungswagen neben dem Verletzten und seinen Ersthelfern vorfährt.
Bei „Sansibar“ wurden nicht nur die Getränke für das Sommerfest geplant und gemixt, sondern auch für das Leben dazugelernt. „Das ist eben ein Teil der Projekttage – hier geht’s auch um den Alltag“, erklärt Lehrerin Theresia Ewerth. Wer in eine Bar gehe, sehe meist nur das fertige Getränk. Im Workshop erfuhren die Jugendlichen dagegen, dass dahinter viel mehr steckt. Dazu zählt nicht nur mixen und spülen: Mittels Plakaten wurde beispielsweise das Marketing nähergebracht. Hier wurde zudem bewusst auf eine bunte Gestaltung gesetzt, um nach dem Anschlag auf den Berliner CSD ein Statement für Vielfalt und Frieden zu setzen.
„Man kann mal aus dem Fach ausbrechen – das ist für Schüler als auch für Lehrer interessant. Beide kommen aus ihren Räumen raus und machen ganz was anderes als im Unterricht“, bestätigte Schulleiter Matthias Schmid.
Den Abschluss der Projekttage bildet am Mittwoch das Sommerfest. Dort präsenteren die Teilnehmenden den Gästen die Ergebnisse der vergangenen Tage. Untermauert wird der finale Abend mit Tanzauftritten, der Schülerband, Angeboten aus dem „Kreativ und Nachhaltig Kochen“ und zahlreichen weiteren Programmpunkten.
Christina Parzinger

„Kreativität verbindet“ – unter diesem Motto standen die Projekttage am 27. und 28. Juli am JHG. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-11 hatten die Möglichkeit, aus insgesamt 36 Projekten ihren Favoriten auszuwählen. Die Workshops wurden von einzelnen Lehrkräften und der Q12 betreut. Außerdem konnte das JHG externe Experten gewinnen. So stand der Autor Patricius Mayer für das Projekt „Kreatives Schreiben“ zur Verfügung. Dort konnte man sich schreibend austoben und mit Figuren und dem Handwerk des Geschichtenerzählens experimentieren. Mit Kräuterpädagogin Andrea Rieplhuber lernte man die Welt der Naturkosmetik kennen und stellte eigene Produkte her.
Wie weitläufig kreatives Schaffen sein kann, zeigt sich auch am weiteren Angebot. Naturwissenschaftlich Interessierte arbeiteten an Videos, die bei „Jugend präsentiert“ eingereicht werden. Für Spaß an Bewegung sorgten Workshops rund um Akrobatik, Tanz und Ballsport. In der Mensa des JHGs wurde kreativ und nachhaltig gekocht.
Auch eine Fahrt nach München zur Bayerischen Staatsbibliothek und Almwanderungen mit Journaling standen auf dem Programm. Technikbegeisterte konnten beim Sommercamp Informatik „FIT4IT“ in die faszinierende Welt des Programmierens eintauchen.
Spannung und Genuss ermöglichte das selbstgeschriebene Krimidinner, das im antiken Rom spielte. Musikalisch-spielerisch wurde es hingegen in einigen weiteren Projekten. Traditionelle Brettspiele waren hier ebenso gefragt wie die digitale Musikproduktion mit Bandlab-Education. Modisch zur Sache ging es beim „Nähen und Batiken“: Aus alten Stoffen zauberten die Teilnehmenden neue Lieblingsstücke an der Nähmaschine.
Festgehalten wurde das kreative Treiben durch Schülerinnen und Schüler des Homepage-Teams und des Teams der Schülerzeitung JOpinion (Link zur JOpinion: jopinion.squarespace.com).
Am Mittwoch wurden diese Projekte während des Sommerfests vorgestellt.
Mit den Projekttagen möchte die Schule eigenverantwortliches Arbeiten fördern und den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit geben, neue Interessen zu entdecken.
Lena Pfaffenzeller, Magdalena Pscherer, Felicitas Lier, Inès Jördens, Frau Neuschwander, Frau Spichtinger

Am Donnerstag, den 23. Juli 2026, besuchten die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen der Sonnenschule Traunreut – Sankt Georgen das Johannes-Heidenhain-Gymnasium, um dort ihren Handyführerschein zu erwerben.
An mehreren abwechslungsreichen Stationen setzten sich die Grundschulkinder mit wichtigen Themen rund um den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone auseinander. Dabei standen unter anderem Datenschutz und Sicherheitseinstellungen, Fake News, Klassenchats, Cybermobbing, Kommunikationsregeln, Kostenfallen sowie das Recht am eigenen Bild im Mittelpunkt. Betreut wurden die Stationen von Schülerinnen und Schülern der diesjährigen 8. Klassen, die ihr Wissen anschaulich und mit großem Engagement vermittelten.
Die Viertklässler arbeiteten motiviert mit, stellten viele Fragen und konnten ihr Wissen erweitern. Gleichzeitig bot das Projekt auch den Jugendlichen des Gymnasiums die Gelegenheit, ihre eigenen Kenntnisse zu vertiefen und Verantwortung zu übernehmen. Das gemeinsame Arbeiten und der Austausch zwischen den beiden Altersgruppen sorgten für eine angenehme und lernfördernde Atmosphäre.
Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmenden ihren Handyführerschein als Anerkennung für die erfolgreiche Teilnahme am Workshop.
Die Veranstaltung war erneut ein gelungenes Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen der Sonnenschule Traunreut – Sankt Georgen und dem Johannes-Heidenhain-Gymnasium. Beide Schulen freuen sich darauf, das Projekt auch in Zukunft gemeinsam fortzuführen.
StRin S. Funk-Cronenberg

Am Montag, den 20.7.2026, und am Dienstag, den 21.7.2026, fuhren die Klassen 6a/b und c zum Römermuseum in Seebruck.
Die Klassen wurden von den Museumsleitern Matthias und Martina Ziereis, die beide römische Kleidung trugen, herzlich empfangen. Martinas Gruppe wurde zu einer echten Ausgrabungsstätte im Ort geführt. Dort wurden uns Verschiedenes über das ausgegrabene Haus erklärt und wir konnten noch Reste der alten Fußbodenheizung sehen. Martina erklärte uns, dass damals fast ausschließlich reiche Römer eine Fußbodenheizung hatten, da diese sehr viele Ressourcen benötigte. Auch über den erhaltenen Brunnen neben den Ruinen des alten Hauses wurde uns einiges Wissenswerte mitgeteilt. Wusstest du, dass man früher Holzfässer in den Brunnen stellte, um die Wände zu stabilisieren?
Wieder zurück im Museum durften vier Schülerinnen und Schüler eine römische Familie nachspielen, bestehend aus Mutter, Vater, Tochter und Sohn. Wir erfuhren, dass früher Babys erst vom Vater angenommen werden mussten. Zudem war es eine große Ehre, wenn man als Sohn zum Militär durfte. Früher war es besser, wenn man den Sohn verheiratete, weil dieser dann eine hoffentlich reiche Schwiegertochter mit Mitgift in die Familie brachte.
Matthias‘ Gruppe besichtigte währenddessen die Sonderausstellung und das Museum. Dort wurde eine arme Bauernfamilie, eine reiche römische Familie und ein Einwanderer mit römischer Staatsbürgerschaft, die damals große Vorteile brachte, gezeigt. Im oberen Stockwerk des Museums durfte man Papyrus, eine kleine Wachstafel und eine Schüssel aus Ton anfassen. Matthias gab uns außerdem noch zwei Tonscherben. Das eine Stück stammte von den Kelten und das andere von den Römern. Man hat deutlich an der Struktur des Materials gemerkt, dass der römische Ton viel besser war. In den Vitrinen gibt es viele Originalfundstücke, aber auch Repliken. Besonders toll fanden wir es, dass man die Ausrüstung eines Legionärs selber tragen durfte. Außerdem durften wir selber Mehl mahlen.
Insgesamt war es ein sehr gelungener Ausflug, der wärmstens zu empfehlen ist.
Kilian Willms (6a) und Lotte Kellner (6c)

Die Bereitschaft zu helfen ist meist vorhanden, aber die Angst etwas falsch zu machen bremst so manchen guten Vorsatz.
Um diese Hemmschwelle abzubauen, erhalten alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen am JHG die Möglichkeit an einer betrieblichen Erste-Hilfe-Ausbildung teilzunehmen, die auch als Nachweis für die Erteilung einer Fahrerlaubnis gilt.
Durch fachkundige Ausbilder der Malteser Hilfsorganisation werden die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer in den notwendigen Erste-Hilfe-Maßnahmen unterrichtet, wie zum Beispiel dem Eigenschutz, dem Absichern von Unfällen, der Wundversorgung, dem Umgang mit Gelenkverletzungen und Knochenbrüchen, erste Hilfe bei Verätzungen, Vergiftungen und Verbrennungen, sowie die Erstversorgung von Hitze- und Kälteschäden.
Lebensrettende Sofortmaßnahmen wie stabile die Seitenlage und die Wiederbelebung werden in zahlreichen praktischen Fallbeispielen geübt.
In den 8. Jahrgangsstufen erteilen die dazu ausgebildeten Lehrkräfte Frau StDin Elli Hertel und Frau OStRin Sonja Neumann Grundkenntnisse in der Herzdruckmassage.
Unter dem Motto „Prüfen – Rufen – Drücken“ werden die Jugendlichen im Erkennen und Handeln bei einem Herzstillstand geschult, um gegebenenfalls sofort helfen zu können. Mit jeder Minute ohne Wiederbelebung sinkt bei einem Herzstillstand die Überlebens-wahrscheinlichkeit um 10%.
Erweitert wird diese Schulung durch grundlegende Maßnahmen zur Ersten-Hilfe und zahlreiche praktische Übungen.
Auch wenn man im Stillen hofft, nie in eine derartige Situation zu kommen, so ist es doch ein gutes Gefühl richtig handeln zu können bzw. von ausgebildeten Ersthelfern umgeben zu sein.
StDin E.Hertel (Schulanitätsdienstleiterin am JHG)

Am 14.07.2026 wurde in unserer Klasse eine Infoveranstaltung über die Freiwillige Feuerwehr und die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft durchgeführt. Dafür kamen mit Korbinian Sarson und Paul Pfaffenzeller zwei Schüler aus der Q12, welche Mitglieder der besagten Organisationen sind, in die Klasse.
Zuerst berichtete Korbi über die Aufgaben der Feuerwehr. Neben dem Löschen von Feuer, dem Bergen von Menschen und der Hilfe bei Naturkatastrophen wie Überschwemmungen gehört auch die Tierrettung dazu. Hierfür benötigt ein Feuerwehrmann spezielle Schutzkleidung, welche die Schüler anschauen und auch anfassen durften. Besonders interessant war die Atemmaske, welche Schutz bei starkem Rauch bietet. Im zweiten Teil erklärte Paul den Schülerinnen und Schülern den Tätigkeitsbereich der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft. Dieser umfasst sowohl die Rettung bei Unfällen im, auf und am Wasser als auch die Sicherheit an Seen, Flüssen, Schwimmbädern und bei vielen Veranstaltungen. Zudem bietet die DLRG Schwimmkurse an. Auch hier durften die Kinder die Rettungsausrüstung begutachten. Eine Rettungsboje sowie ein Neoprenanzug, welcher für Auftrieb sorgt, gehören beispielsweise zur Ausrüstung. Zum Abschluss wurden noch einmal die W-Fragen besprochen, welche zum richtigen Melden bei einem Notruf unter der 112 wichtig sind. Beide Organisationen freuen sich über neue ehrenamtliche Mitglieder. Wer Interesse hat, kann weitere Informationen bei den beiden Schülern einholen oder über das Ferienprogramm bei der Feuerwehr reinschnuppern.
Paula Lamers (6a)

Vom 20. bis 24. Juli 2026 verbrachten alle 75 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen eine erlebnisreiche Woche im Sportcamp in Inzell. Bei idealem Wetter – trocken und angenehm warm – standen Sport, Teamgeist und jede Menge Spaß im Mittelpunkt.
Das abwechslungsreiche Programm bot für alle etwas: Unter fachkundiger Anleitung konnten die Schülerinnen und Schüler Biathlon, Bogenschießen, Klettern, Airtramp und Soccergolf ausprobieren. Darüber hinaus blieb genügend Zeit für eigene sportliche Aktivitäten wie Tischtennis, Airball, Tennis, Beachvolleyball, Fußball, Slackline oder eine Abkühlung im Swimmingpool. Nach dem Abendessen entwickelten sich außerdem regelmäßig spannende und hart umkämpfte Völkerball-Duelle, bei denen Einsatz und Teamgeist gefragt waren.
Untergebracht waren die Jugendlichen in gemütlichen Blockhäusern mit jeweils zehn bis zwölf Kindern. Auch das Essen ließ keine Wünsche offen und sorgte dafür, dass nach den sportlichen Aktivitäten die Energiespeicher schnell wieder gefüllt waren.
Ein besonderes Highlight war der Ausflug in das Salzbergwerk Berchtesgaden, bei dem die Schülerinnen und Schüler tief unter die Erde eintauchten und viel über den Salzabbau erfuhren. Ebenfalls großen Anklang fand die Markgrabenrallye, ein Orientierungslauf mit verschiedenen Aufgaben, bei dem ganz bewusst auf Handys verzichtet wurde. Statt digitaler Navigation waren Teamarbeit, Orientierungssinn und Kreativität gefragt.
Am Dienstagabend trafen sich alle rund 280 Gäste des Sportcamps zu den traditionellen „Spielen ohne Grenzen“. In gemischten Teams standen Geschicklichkeit, Zusammenarbeit und vor allem viel Spaß im Vordergrund.
Ein weiterer Höhepunkt war die Zimmerolympiade, bei der nicht nur Sauberkeit, sondern auch Kreativität bewertet wurde. Eine Gruppe beeindruckte die Jury mit einem selbst verfassten Gedicht:
Willkommen hier in unserem Zimmer,
hier strahlt die Ordnung immer, immer.
Kein Socken liegt mehr kreuz und quer,
bei uns gefällt's den Lehrern sehr.
In Inzell sind wir mit dabei,
die Stimmung ist von Sorgen frei.
Wir lachen und lernen Tag für Tag,
weil jeder dieses Camp so mag.
Biathlon, Bogenschießen auch,
das gehört hier einfach zum Brauch.
Im Salzbergwerk tief unter Stein
dürfen wir auf Entdeckung sein.
Ist der Sport dann mal geschafft,
hat jeder wieder Energie und Kraft.
Am Abend wird zusammen gelacht,
bis die Disco Stimmung macht.
Es wird getanzt und viel erzählt,
weil Freundschaft hier am meisten zählt.
Gemeinsam haben wir viel Spaß,
genau das macht das Camp so krass.
Doch heute ist wieder mal ein besonderer Tag,
weil jeder Ordnung zeigen mag.
Mit Kreativität und Fleiß
geben wir heute unser Bestes preis.
Drum wünschen wir mit einem Lächeln heiter:
Bitte volle Punktzahl, denn so geht's weiter.
Der Wunsch der Autorinnen ging tatsächlich in Erfüllung: Die Gruppe aus Blockhaus 4 erhielt in den Kategorien „Sauberkeit“ und „Kreativität“ jeweils die volle Punktzahl.
Den stimmungsvollen Abschluss der Woche bildete am Donnerstagabend die Disco in der Kellerbar. Dort zeigten sich die Siebtklässlerinnen und Siebtklässler als ausgesprochen textsicher: Lautstark wurden die Lieder mitgesungen, und bis zum letzten Song wurde mit viel Ausdauer getanzt.
So blicken alle Beteiligten auf eine gelungene Woche mit vielen sportlichen Herausforderungen, neuen Erfahrungen und zahlreichen gemeinsamen Erlebnissen zurück. Das Sportcamp in Inzell wird den Schülerinnen und Schülern sicherlich noch lange in bester Erinnerung bleiben.
OStRin C. Bork

Als Umweltschule engagiert sich das Johannes-Heidenhain-Gymnasium jedes Jahr mit Projekten rund um Naturschutz und Nachhaltigkeit. In diesem Jahr stand für die Klasse 5d der Schutz der biologischen Vielfalt in der Schulumgebung im Fokus. Unter dem Motto „Jeder Garten zählt! – Projekt für mehr Artenvielfalt“ errichteten die Schülerinnen und Schüler eine Reptilienburg im Pausenhof.
Als Reptilienburg bezeichnet man einen Unterschlupf für heimische Eidechsen wie etwa die Zaun- oder Mauereidechse. Sie besteht aus Naturmaterialien wie Steinen und Totholz. Die Hälfte der Burg befindet sich dabei unter der Erde und bietet den wechselwarmen Tieren somit einen frostfreien Rückzugsort für die Überwinterung.
Am Mittwoch, den 22. Juli 2026, versammelte sich die Klasse 5d unter der Leitung von Frau Titze und Herrn Gärtner im Schulhof, um das Projekt umzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler teilten sich dazu in vier Gruppen auf: Journalisten, Fotografen, Bauarbeiter und Künstler. Während die Journalisten und Fotografen die Arbeiten dokumentierten, errichtete das Bauteam die Eidechsenburg. Die Künstlerinnen und Künstler gestalteten anschließend die Anlage sowie ein passendes Informationsschild.
Mit großem Engagement und viel Teamgeist packten alle Schülerinnen und Schüler mit an. Für die Klasse war es eine gelungene Abwechslung, die erlernte Theorie einmal in die Tat umsetzen zu dürfen. So entstand im Schulgarten ein neuer Lebensraum, der heimischen Eidechsen künftig Schutz und geeignete Überwinterungsmöglichkeiten bietet – und gleichzeitig einen sichtbaren Beitrag zum Artenschutz auf dem Schulgelände leistet.
https://www.jhg-traunreut.schule/0df33e0e-6e16-4a4f-8909-36d8e7d6e394" alt="" width="309" height="216" />Großer Dank geht an die Firma „Scharrer Tiefbau GmbH & Co.KG“, die uns großzügig mit Baumaterialien für die Eidechsenburg unterstützt haben.
Klasse 5d, StRin M. Titze, OStR F. Gärtner

Am Montag und Dienstag (20.7.und 21.7.26) durften die 6. Klassen die limnologische Station der Ludwig-Maximilians-Universität in Seeon besuchen. Die Gewässerökologin Dr. Maria Stockenreiter erklärte den Schülerinnen und Schülern anhand von Modellen und Schaubildern, wie Seen aufgebaut sind, welche Nahrungsnetzte es in aquatischen Systemen gibt und welche Auswirkungen der Klimawandel auf dieses Ökosystem hat. Im Anschluss daran durften die Klassen das Seewasser im Labor auf Wasserhärte und pH-Wert untersuchen und Wasserflöhe unter dem Mikroskop beobachten.
Wir danken Frau Stockenreiter und dem technischen Assistenten, Herrn Achim Weigert, für die interessanten Vormittage.
OStRin P. Huber

Nicht nur aus Lehrbüchern lernen, sondern aus praktischen Erfahrungen! Getreu diesem Leitsatz bearbeitete die Klasse 5a am Montag, den 20.7.26, ein stark von Unkraut befallenes Schulbeet mit Schaufeln und Harken bis alle Unkräuter verschwunden waren. Da sie sich bereits theoretisch mit dem „Ökosystem Grünland“ im Natur-und-Technik-Unterricht befasst haben, wollten sie die Chance ergreifen und ihre eigene insektenfreundliche Wiese schaffen. Aus diesem Grund durften sie im Anschluss die im Forscherpaket hergestellten „seed bombs“ (Erdkugeln mit Samen) auf das Beet werfen.
Wir freuen uns schon darauf, unserer neuen Blumenwiese beim Wachsen zuzusehen!
OStRin P. Huber

Der berühmte Satz „Der Mensch ist, was er isst“ stammt vom deutschen Philosophen Ludwig Feuerbach aus dem Jahr 1850. Er bringt auf den Punkt, dass unsere Nahrung die grundlegende Basis für unsere Gesundheit, Energie und unser Wohlbefinden ist.
Aus diesem Grund hat die Philipp-Lahm-Stiftung die Ernährungsinitiative "Teller-Champions" ins Leben gerufen, die Kindern und Jugendlichen auf spielerische Weise gesunde Ernährung näherbringen soll.
Am Montag, den 13.07.26, kam die Ernährungsberaterin Frau Kerscher im Zuge dieser Initiative an das JHG und informierte die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a über die wichtigsten Ernährungsgrundsätze.
Im Anschluss durfte die 10a die Theorie in die Praxis umsetzen und gesunde Wraps mit viel frischem Gemüse bzw. Obst kreieren sowie Infused Water (Wasser mit Kräutern und Früchten) trinken.
Wir danken der Traunreuter Kauflandfiliale für die gesponserten Lebensmitteln und Frau Kerscher für den informativen Vormittag.
OStRin P. Huber
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