
Vom 20. bis 25. Oktober 2024 durften wir, 14 Schülerinnen und Schüler der diesjährigen 10. Jahrgangsstufe des JHGs zusammen mit Frau Angerer und Frau Schwarz, im Rahmen des Erasmus+ Projekts eine spannende Woche in Aarhus, Dänemark, verbringen. Gemeinsam mit unseren Partnern vom Aarhus Gymnasium Tilst standen nicht nur Unterricht und unser Projektthema Digitalisierung auf dem Plan, sondern vor allem das Kennenlernen der dänischen Schülerinnen und Schüler und ihrer Kultur – und das ist wirklich gelungen!
Schon bei der Begrüßung in der Schule wurden wir offen und freundlich empfangen und schnell in den Schulalltag eingebunden. Im Unterricht bemerkten wir gleich einen Unterschied: In Dänemark duzt sich jeder – sogar Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler –, was für uns erst ungewohnt, aber dann umso sympathischer war. Während der Woche nahmen wir an vielen von den Dänen geplanten Aktivitäten teil und probierten uns sogar in ihrer Sprache.
Die Stadt Aarhus selbst faszinierte uns vom ersten Tag an. Vom historischen Stadtzentrum bis hin zum neuen modernen Hafenviertel mit dem höchsten Gebäude Dänemarks bekamen wir viele Eindrücke davon, wie vielseitig die Stadt ist.
Die Museumsbesuche gaben uns tiefe Einblicke in die dänische Kultur. Im Moesgård Museum entdeckten wir die Geschichte des Landes und nahmen einen Podcast auf, um unsere Eindrücke festzuhalten. Ein weiterer Höhepunkt war das mehrstöckige Kunstmuseum ARoS, wobei uns insbesondere der Regenbogen-Panoramagang auf dem Dach begeisterte – hier hatten wir nicht nur eine fantastische Aussicht über die Stadt, sondern auch die Möglichkeit, Aarhus sprichwörtlich in allen Farben zu sehen. Auch das Freilichtmuseum „Den Gamle By“ gefiel uns sehr, da wir uns dort auf eine Zeitreise ins alte Dänemark begeben konnten und das Stadtleben von damals hautnah erleben durften. Im Randers Regnskov, einem Regenwald-Museum, kamen wir exotischen Tieren so nah wie nie zuvor und hielten dort in verschiedenen Gruppen mit unseren dänischen Freunden unsere Woche in Videos fest.
Abends ließen wir den Tag meistens mit einem gemeinsamen Essen in Aarhus, z.B. am bekannten Street Food Market und einem Ausflug in die Innenstadt ausklingen. Ein spontaner Kinoabend sorgte dann für besonderen Spaß und Überraschungen – nicht nur bei uns, sondern auch bei unseren Lehrerinnen!
Die Woche in Aarhus hat uns die dänische Kultur auf eine ganz persönliche Weise nähergebracht und unseren Zusammenhalt als Gruppe gestärkt. Nun freuen wir uns umso mehr darauf, unsere Austauschpartner im Februar an unserem Gymnasium zu empfangen – dann zeigen wir ihnen, was Bayern zu bieten hat!

Zum "House of Horrors" wurde unsere Schule – aber nur einen Abend lang! Denn in liebevoller Kleinstarbeit haben die Tutorinnen und Tutoren am Freitag, den 18.10., für die Fünftklässler die Schule in eine begehbare Geisterbahn verwandelt. Statt Schulbänken waren Grabsteine, Skelette und Zombies in so manchen Klassenzimmern zu finden, die für Herzklopfen und schaurige Atmosphäre sorgten. Natürlich wurde auch viel gespielt und die Fünftklässler hatten sichtlich viel Spaß bei dieser gelungenen Halloween-Aktion des Tutorenteams. Ich danke allen Mitwirkenden für ihr Engagement und allen Eltern für die mitgebrachten Speisen.
OStRin I. Geck (Unterstufenkoordinatorin und Tutorenbetreuerin)

So begeistert äußerten sich französische Schüler, die Ende September eine Woche in Familien von Schülern unserer 9. Klassen verbracht hatten, nach ihrer Rückkehr gegenüber ihrer Deutschlehrerin. Und in der Tat war die deutsch-französische Woche, in der 21 Französischlerner des JHG französische Austauschpartner aus Thiaucourt in der Region Grand Est empfangen konnten, ein Erlebnis, das Lehrern und Schülern in sehr guter Erinnerung bleiben wird.
Der erste Tag, ein Sonntag, stand den Familien zur freien Verfügung. Bei strahlendem Sonnenschein wurden Ausflüge in die Berge, auf Schloss Herrenchiemsee oder nach München mit Besuch der Allianz Arena oder des Oktoberfestes unternommen. Am Montag fuhren die deutschen und französischen Schüler nach Salzburg. Nach einer gemütlichen Stadtführung unter der bewährten Leitung von Herrn Flächer und der Mittagspause mit einer Original Salzburger Bosna oder einer Riesenbreze konnten die Schüler die Altstadt in Gruppen auf eigene Faust erkunden. Am darauffolgenden Tag empfing Georg Zehetmaier, Bäckermeister und Backstubenleiter im Brothaus Lehrbach, die Franzosen in der Produktion der Bäckerei in Trostberg. Im Rahmen der Führung durften die jungen Gäste selbst Brezen drehen und Muffins dekorieren. Mit großem Interesse und Staunen wurden verschiedene Brotsorten, darunter auch so etwas Besonderes wie eine Laugen-Pfeffer-Ähre, verkostet. Mit zahlreichen Kostproben für das Lehrerzimmer kehrte die Gruppe in die Schule zurück, wo sie nach einer Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Schmid sogleich von den Französischlernern der 8. Klassen zu einer Schulführung abgeholt wurde. Am Mittwoch brachen alle zusammen zu einem Ausflug ins Berchtesgadener Salzbergwerk auf. Kein anderer Jahrgang zeigte so viel Spaß an dem Besuch des Salzbergwerkes: das Einkleiden in Overalls, die Einfahrt mit der Grubenbahn, die Bergmannsrutschen, die stimmungsvolle Floßfahrt auf dem Salzsee – all das sorgte für gute Laune und eine fröhliche Stimmung. Nach dem Besuch untertags stärkten die Schüler sich bei angenehmen Temperaturen unter blauem Himmel beim Picknick am malerischen Hintersee. Am darauffolgenden Tag bekamen die jungen Franzosen nach einer kleinen Rallye im Stadtzentrum, bei der einige Geschäfte am Stadtplatz eingeweiht waren und zum Gelingen der Rallye beitrugen, einen Einblick in den Unterricht am JHG. Die Länge einer Schulstunde, die Brotzeit in den Pausen, der Unterricht im Fach Religion waren nur einige Unterschiede, die die Schüler nun nicht nur mehr aus ihren Schulbüchern kannten, sondern selbst miterleben konnten. Für die Doppelstunde Sport am Nachmittag ließ das Sportlehrerteam, Frau Haimerl und Herr Aschauer, einen flotten Hindernisparcours aufbauen, den jeweils das Team Frankreich oder Deutschland überwinden musste. Am letzten Schultag besuchten die französischen Schüler dieses Jahr zum ersten Mal die Wasserwelt Adelholzener in Siegsdorf. Das Konzept der Nachhaltigkeit, vor allem die Mehrweglösungen, stieß auf großes Interesse bei der Schülerschaft und den beiden Begleitlehrerinnen Madame Le Bourdiec und Madame Catelin, die den Austausch dieses Jahr zum ersten Mal begleitete.
Auch außerhalb des offiziellen Programmes bemühten sich die jungen Gastgeber, gemeinsame Unternehmungen auf die Beine zu stellen. So wurde zum Beispiel am Dienstag ein Abend mit Musik und Tanz im Jugendzentrum Traunreut organisiert, am Donnerstagabend folgte ein weiteres privates Fest.
Des gemeinsamen Feierns nicht müde mobilisierten alle am Freitagabend die letzten Kräfte für den traditionellen Bayerischen Abend in der Aula. Gestärkt durch ein reichhaltiges Buffet mit bayerischen Spezialitäten konnte – erst zu traditionellen und später zu modernen Klängen – ausgiebig getanzt und gefeiert werden.
Besonders bemerkenswert waren dieses Jahr die große Freude und Lust der Schüler an den gemeinsamen Unternehmungen und die Offenheit und Freundlichkeit, mit der sie einander begegneten. Mit dem Gegenbesuch in Frankreich Ende März nächsten Jahres wird diese freundschaftliche und herzliche Begegnung zwischen deutschen und französischen jungen Menschen eine Fortsetzung finden.
OStRin Christina Falter

„Die haben ja wirklich alle schon ein Handy!“ – So und ähnlich verwundert reagierten viele der Achtklässler am JHG, als Ende des letzten Schuljahres die Kinder der 4. Klassen der Sonnenschule Traunreut-St. Georgen zu Besuch am Johannes-Heidenhain Gymnasium waren.
Das Handy ist mittlerweile auch an der Grundschule nicht mehr wegzudenken und sowohl unter Schülern, als auch unter Lehrern ein großes Thema. So nahmen die Viertklässler voller Neugier an einem Workshop rund um das Thema Smartphone teil.
Mit Hilfe der 8. Klassen des JHG lernten die Grundschüler die Gefahren und den allgemeinen Umgang mit den Geräten besser kennen.
An verschiedenen Stationen, an denen es z. B. um Mobbing und Klassenchat, Kosten, Kommunikationsarten, Recht am Bild oder Sicherheit ging, konnten die „Kleinen“ zeigen, was sie darüber bereits wussten und, angeleitet von den „Großen“, ihr Wissen erweitern.
Die Motivation war auf beiden Seiten groß: Die Grundschüler waren an den Stationen eifrig bei der Sache und die Schüler der 8. Klassen waren wie große Geschwister gerne bereit die „Kleinen“ anzuleiten.
Dank der gemeinsamen Arbeit sind nun die Viertklässler der Sonnenschule Traunreut - Sankt Georgen stolze Besitzer eines sich selbst erarbeiteten Handyführerscheins!
Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit zwischen den Kindern sowie den Lehrern der Grundschule und des Gymnasiums und hoffen, dass wir dieses Projekt auch in den nächsten Jahren so beibehalten können.
OStRin Christina Falter und StRin Johanna Apelt

Im Rahmen des Austauschprojektes „Erasmus+“ besuchten die beiden Lehrkräfte Gergö Segesdi und Támas Németh aus Velence bei Budapest das Johannes-Heidenhain-Gymnasium Traunreut. Dabei tauchten sie in den Schulalltag ein, hospitierten bei verschiedenen Klassen und nahmen abends am Lehrersport teil. Alle Beteiligten profitierten von dem regen Austausch, der sich dabei immer wieder ergab.
Ein Highlight ihres Besuches bestand in einem wissenschaftlichen Vortrag über die Ereignisse in der Geschichte Ungarns, die für ein Verständnis der aktuellen politischen Lage unabdingbar sind.
Mit sehr großem Interesse verfolgten die Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Jahrgangsstufe die von vielen anschaulichen Bildern gestützten Erläuterungen um jene sich seit dem 19. Jahrhundert ereignenden Geschehnisse in Ungarn, die sie nur vereinzelt aus dem Geschichts- und Politikunterricht kannten. Dazu zählten die Übergänge der verschiedenen politischen Ordnungen ebenso, wie die eher aktuellen Entwicklungen im Zuge der Corona-Pandemie.
Der Gewinn des Vortags lag in der Perspektivenerweiterung. Weg von der wohlbekannten medialen Berichterstattung über die Vorgänge in Ungarn, hin zu einem geschichtswissenschaftlich fundierten Blickwinkel zweier vor Ort lebender Experten.
In einer anschließenden angeregten Diskussions- und Fragerunde schloss man mit dem Fazit, dass Demokratie immer Arbeit bedeute – sowohl in als auch für Europa.
StRefin V. Michl

Das Johannes-Heidenhain-Gymnasium, das den Titel „Umweltschule“ schon mehrere Jahre führen darf, hat sich eine erfolgreiche Herbst-Aktion im Sinne der Artenvielfalt und dem Schutz von Kleintieren ausgedacht: Nun, da die kalte Jahreszeit naht, suchen nämlich viele Kleintiere ein warmes, sicheres Nest. Die jungen Künstlerinnen und Künstler der 10. und 11. Jahrgangsstufe haben schon im vergangenen Schuljahr unter der Federführung ihrer Lehrerinnen Constanze Penninger und Theresia Seitz begonnen, Unterschlupfmöglichkeiten zu bauen. Aus Holz und anderen natürlichen Fundmaterialien entstanden zehn kreativ gestaltete Igelhäuser, vier Vogelhäuser sowie eine Futterstelle für Eichhörnchen.
Da nicht alle Häuschen auf dem Schulgelände untergebracht werden können, startete die Fachschaft Kunst eine Verlosungs-Aktion. Für 2 € war ein Los zu haben, insgesamt nahmen rund 60 Schüler an der Aktion teil. Der Erlös geht an die Wildtierhilfe Amerang e.V.
StRin C. Penninger
Fotos: Marie Hollmann

Einen wunderschönen Kennenlern-Nachmittag verbrachten die neuen Fünftklässler am vergangenen Mittwoch, 18.09.2024 mit ihren Tutoren. Dabei ließen unsere Neuankömmlinge es sich erst in der Mensa beim gemeinsamen Mittagessen, danach bei Spiel und Spaß gut gehen. Durchgeführt wurde der Tag durch unser JHG-Tutorenteam, deren außerunterrichtliche Angebote im Laufe des Schuljahres immer wieder dazu beitragen, dass der Schulalltag der fünften Klassen nicht nur durch das Lernen, sondern auch durch Gemeinschaftsgefühl, Spaß und Geselligkeit geprägt wird. Ziel ist, den Lebensort Schule vielseitig und positiv zu gestalten.
Für diese verantwortungsvolle Aufgabe werden ausgewählte Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen auf einer im Juli stattfindenden Schulung mit wichtigen Inhalten für ihre Arbeit versorgt. So stehen Methoden zum Kennenlernen, Spiele und Aktionsideen für die Projektplanung, aber auch rechtliche Fragen zur Aufsichtspflicht auf der Tagesordnung. Mithilfe dieses erworbenen Wissens organisieren die Tutoren fortan selbstständig ihre Veranstaltungen für die Fünftklässler, zu denen Lehrer lediglich unterstützend hinzugezogen werden.
Hier ein kleiner Einblick in die bereits in diesem Schuljahr 2024/25 stattgefundene Arbeit unserer Tutorinnen und Tutoren:
Folgende Tutorenteams sind für die einzelnen fünften Klassen zuständig:
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Team 5a |
Team 5b |
Team 5c |
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Lucia Ober, 9a Rita Danieli, 9a Paul Rieß, 9b Flora Trübenbach, 10a Mathilde Ziegler, 10c Pia Raab, 10c Steffi Schilow, 10c Johannes Hangl, 10c Philipp Kaiser, 10c |
Angely Hegler Medina, 9a Susanne Becker, 9a Veronika Krätschmer, 9c Manuel Karosser, 9b Alina Legka, 10c Letizia Ghimici, 10a Melina Mileschko, 10a Jonas Lelonek, 10c |
Jule Adler, 9a Sarah Goltz, 9a Magdalena Kasparschuster, 9b Laura Bernauer, 9a Lisa Braun, 9a Julia Brückner, 10b Romy Thaler, 10a Tanja Ratusch, 10a Laura Reithmaier, 10a Felix Kellner, 10b Fidelius Schreckenbauer, 10b |
Ich wünsche allen Fünftklässlern ein schönes und erfolgreiches neues Schuljahr bei uns am JHG. Dies wünsche ich natürlich auch dem Tutorenteam und bedanke mich sehr herzlich für das große Engagement und die gute Zusammenarbeit.
Isabelle Geck (Tutorenbetreuung und pädagogische Betreuung der Unterstufe)

In der ersten Schulwoche – vom 11. bis 13. September – fuhr die 9. Jahrgangsstufe in das Studienzentrum Josefsthal zu den sogenannten Tagen der Orientierung. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Frau Hintermayr, Herrn Traut, Herrn Specht, Herrn Aschauer sowie Frau Schüler. Die folgenden Tage standen unter dem Thema „Ich bin K(k)lasse!“. Gleich nach der Ankunft startete das Programm: Die Klassengemeinschaft wurde durch verschiedene Gemeinschaftsübungen gestärkt, beispielsweise durch solche, bei denen die Schüler auf gegenseitiges Vertrauen setzen mussten. Sich fallen oder tragen zu lassen und sich so auf seine Klasse zu verlassen, bietet eine gute Grundlage, um auch gemeinsam den Schulalltag zu meistern. Die einzelnen Einheiten wurden immer wieder von Reflexionen und Gesprächen über die eigene Klasse begleitet. Natürlich kam auch die Freizeit nicht zu kurz, die durch mitgebrachte Gesellschaftsspiele, den vorhandenen Kicker für acht Personen, eine Tischtennisplatte und einen Billardtisch gemeinsam und auch klassenübergreifend genutzt wurde. Der Tag endete für alle, die daran teilnehmen wollten, mit einer Abendbesinnung in der schönen, kleinen Kapelle auf dem Gelände zum Thema „Zeit“.
Vor dem Frühstück am Donnerstag trafen sich einige motivierte Schülerinnen und Schüler mit Herrn Aschauer zu einem 30-minütigen Workout. In den Einheiten am Vormittag und Nachmittag standen vor allem der persönliche Glaube und die Stärkung der Klassengemeinschaft im Mittelpunkt. Abgeschlossen wurde diese Einheit durch das Verfassen eines Briefs an das zukünftige Ich in fünf Jahren. Viele Schülerinnen und Schüler wollten ihrem zukünftigen Ich wohl sehr viel mehr mitteilen, als in einer dreiviertel Stunde zu schaffen war, sodass manche ihre Briefe freiwillig erst am nächsten Morgen abgaben. Zwischendurch hatten die Jugendlichen auch immer wieder Pausen und Freizeit, in der sie Gemeinschaftsspiele spielten – oft auch zusammen mit den Lehrkräften. Andere unternahmen einen Spaziergang zu den sehenswerten Josefstaler Wasserfällen. Auch der Donnerstag wurde mit einer Abendbesinnung zum Thema „Vergebung“ beendet.
Der Freitag stand im Zeichen des Gottesdienstes, der unter Anleitung der begleitenden Lehrkräfte von allen Schülerinnen und Schülern vorbereitet und gestaltet wurde. Dieser Gottesdienst bildet die Grundlage für den Schulanfangsgottesdienst der gesamten Schule. In einer letzten Einheit ging es noch einmal darum, sich gegenseitig den Rücken zu stärken, indem man sich gegenseitig positive Kommentare auf Blätter schrieb, die auf den Rücken der Mitschülerinnen und Mitschüler klebten. Trotz des schlechten Wetters genossen die Schüler ihren Aufenthalt im Studienzentrum Josefstal sehr und konnten sich selbst und ihre Mitschüler besser kennenlernen. Insgesamt kann man daher für die drei Tage nur ein überaus positives Fazit ziehen. Leider schließt das Studienzentrum Ende des Jahres, sodass im nächsten Schuljahr die Tage der Orientierung wieder anders gestaltet werden müssen.
StR Valentin Specht

Im Rahmen dieses Projekts bei den Projekttagen am Ende des vergangenen Schuljahres bastelten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler eine Insektennisthilfe. Bei der abschließenden Präsentation verkauften sie auch selbst gehäkelte Bienen und Wiesenblumensamen. Dabei kamen 120 Euro zusammen, die in ein Naturschutzprojekt am Johannes-Heidenhain-Gymnasium fließen sollen. Die Insektennisthilfe wird in ein „Insektenhotel“ des Bund Naturschutz auf einer ökologischen Ausgleichsfläche bei Anning eingebaut.

Bereits zum 25. Mal veranstaltete die Ludwig-Maximilians-Universität München das Programm „Unitag“ für interessierte Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der 11. Jahrgangsstufe. Der Unitag bietet die Möglichkeit, Einblicke in einige der zahlreichen Fakultäten der LMU zu bekommen. Mit dem breitgefächerten Angebot kann man sich über seine Interessen klar werden, was dann bei der Studienwahl sehr nützlich ist.
Im März dieses Jahres bekam ich von der Schule die Chance, mich für den Unitag zu bewerben. Einige Zeit später kam die Nachricht, dass ich ausgewählt wurde und an dem Projekt teilnehmen durfte. Darüber freute ich mich sehr.
Jeden Freitag von April bis Juli – mit Ausnahme der Schulferien – lernte ich eine andere Fakultät kennen. Angeboten wurden verschiedene Veranstaltungen, die es auch im Studium gibt. Dazu gehörten zum Beispiel Vorlesungen und Seminare, aber auch Gruppenarbeiten oder selbstständiges Arbeiten im Labor. Zusammen mit den anderen Teilnehmern hörte ich Vorträge zu vielen interessanten Themen, besuchte Vorlesungen, löste selbst Aufgabenblätter oder führte Versuche im Labor durch. Diese Vielfalt ermöglichte einen umfassenden Überblick darüber, wie ein Studium ablaufen kann.
Neben Informationen über die verschiedenen Studiengänge und den interessanten Vorträgen zu diversen Themengebieten erfuhren wir auch einiges über das Leben als Student. So gab es immer wieder die Möglichkeit, sich mit Studierenden auszutauschen und dabei Fragen zum Studium an sich, aber auch zum Studenten-leben zu stellen.
Rückblickend war das Projekt „Unitag“ eine wirklich gute Gelegenheit, einen Einblick in die LMU und in viele verschiedene Studiengänge zu erhalten. In jedem Fall lohnt sich die Teilnahme sehr, da diese Erfahrung einen definitiv bei der Studienwahl unterstützt.
Christian Bauer (Q12)

Der Herbst naht und viele Kleintiere suchen ein warmes, sicheres Nest. Wir als Johannes-Heidenhain-Gymnasium nehmen unsere Auszeichnung zur Umweltschule ernst und setzten uns für unsere Tierwelt ein.
Um unser Schulgelände tierfreundlicher zu gestalten, machten sich letztes Schuljahr viele Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht ans Werk, um kreative Rückzugsmöglichkeiten für Tiere zu bauen. Unter Federführung der Kunstlehrerinnen Theresia Seitz und Constanze Penninger entstanden aus Holz und anderen natürlichen Fundmaterialien zehn Igelhäuser, vier Vogelhäuser und ein Häuschen für Eichhörnchen.
Einige davon werden auf dem Pausengelände eine Heimat finden.
Wollen auch Sie Pate für eines unserer Vogel- oder Igelhäuser werden und haben Platz in Ihrem Garten? Dann nehmen Sie doch an unserer Verlosung teil!
Viel Glück!
Gewinnen Sie und werden Pate: Abschnitt zusammen mit 2€ in ein Kuvert geben und bis Di, 24. September im Lehrerzimmer abgeben.

Vom 10. bis 12. Juli fand in Gerating die Streitschlichterausbildung des Johannes-Heidenhain-Gymnasiums statt. 13 Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klassen nahmen an den intensiven Schulungen teil, um im neuen Schuljahr als Mediatoren in den Pausen zu fungieren.
Die Ausbildung, geleitet von den Lehrerinnen Claudia Bork und Alexandra Rose, umfasste Themen wie Rhetorik, Gesprächsführung, aktives Zuhören und verschiedene Kommunikationsmodelle. In Einzel- und Gruppenarbeiten sowie Rollenspielen wurden die Phasen einer Streitschlichtung praxisnah erarbeitet.
Die frischgebackenen Mediatoren werden zunächst von erfahrenen Streitschlichtern unterstützt, bevor sie eigenständig in Tandems ihren Dienst antreten. Die Streitschlichtergruppe bestand zum Zeitpunkt der Ausbildung aus nur noch 11 Schülern, da einige Abiturienten die Schule Ende Juni verließen. Somit war es Zeit, neue Anwärter auszubilden.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass sich die drei arbeitsreichen Tage von 8:30 bis 18:00 Uhr im Selbstversorgerhof in Gerating gelohnt haben. Neben dem Lernen kam auch der Spaß nicht zu kurz: Gemeinsames Kochen, Grillen und Tischtennisrundläufe stärkten den Teamgeist. Die Ausbildung vermittelte nicht nur wichtige Fähigkeiten zur Konfliktlösung, sondern auch wertvolle Erfahrungen fürs Leben.
OStR A. Rose

Von Montag, den 15. bis Freitag, den 19. Juli fand auch dieses Jahr die Studienfahrt der 10. Klassen nach Berlin statt. Fünf aufregende Tage standen uns in unserer Hauptstadt bevor, die sowohl die tragische Vergangenheit Deutschlands als auch die vielseitige und moderne Gegenwart repräsentiert.
Am Montag um 7.30 fuhren wir mit dem Bus zusammen mit fünf Lehrkräften am Gymnasium los. Uns stand eine zehnstündige Busfahrt quer durch Deutschland bevor, aber mit genügend Snacks, Musik, gemeinsamen Spielen und regelmäßigen Pausen ging diese zügig vorbei. Angekommen in Berlin, bezogen wir zuerst die Zimmer und machten in Kleingruppen unsere Hauptstadt unsicher. Als wir dann um 22:00 Uhr wieder zurück im Hotel waren, fielen wir, nachdem wir einen wunderschönen Blick von der Dachterrasse genossen hatten, todmüde ins Bett.
Die nächsten Tage begannen stets mit einem leckeren Frühstücksbuffet, worauf jeweils spannende und interessante Ausflüge auf uns warteten. Aufgeteilt in zwei Gruppen begann unser von Herrn Schmid organisiertes straffes Programm, das sowohl Führungen im Bundestag und Bundesrat einschloss als auch zum Beispiel einen Besuch im Olympiastadion und in zwei Museen. Ein Highlight für viele war jedoch das Musical Ku’damm 59, das wir am Mittwochabend anschauen durften.
Selbstverständlich fehlte es uns aber auch nicht an Freizeit: Oftmals durften wir uns eigenständig in Kleingruppen auf den Weg machen, um zum Beispiel zu Abend zu essen, zu shoppen oder einfach nur die Stadt zu erkunden. Natürlich machten wir so nicht nur einzigarte Erfahrungen, sondern wurden hin und wieder auch mit kleinen Problemchen konfrontiert, beispielsweise im Hinblick auf das U-Bahnfahren, was wir vom ländlichen Oberbayern eher weniger gewohnt waren. So entstand aber auch die ein oder andere witzige Geschichte, die am Abend auf der Dachterrasse den anderen erzählt wurde.
Neue Freundschaften entstanden, wir machten viele einzigartige Erfahrungen und lernten einiges dazu. Insgesamt kann man sagen, dass es genau diese Abwechslung zwischen Terminen und Freizeit, Aufregung und Gelassenheit war, die unsere Berlinfahrt so unvergesslich machte.
Amelie Bernauer (10a)

Zum sechsten Mal bot das Salzburger Landestheater eine Inszenierung der besonderen Art an: Shakespeare im Park. Die Idee des alljährlichen Freilufttheaters, das im Park von Schloss Leopoldskron eine nahezu magische Kulisse findet, ist es, bestimmte Figuren aus Stücken Shakespeares – Lovers & Fools oder Queens & Kings - an verschiedenen Stationen im Schlosspark lebendig werden zu lassen. Die Gelegenheit, Shakespeares Werk in freier Natur zu erleben, ließen sich die P-Seminare Kunst und Englisch, deren Startschuss eigentlich erst im kommenden Schuljahr fällt, nicht entgehen. Mit ihren Kursleiterinnen Frau Seitz und Frau Falter und in Begleitung von Frau Geck besuchte ein Großteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Shakespeares Feen & Gespenster.
An 11 Stationen traten zum Beispiel Puck, Theseus, Hippolyta, Brutus und Pucelle auf und gaben Szenen aus A Midsummer Night’s Dream, Romeo and Juliet, Julius Caesar, Measure for Measure, Henry VI und Richard IIIzum Besten.
Sowohl die intensive und ausdrucksstarke Darstellung der Figuren als auch die außergewöhnliche Kulisse gaben Anlass zu den ersten Ideen für die Gestaltung der beiden Seminare, die - zum ersten Mal am JHG - eine Kooperation eingegangen sind. Während sich das P-Seminar Englisch mit immer wieder auftretenden Themen in den Werken Shakespeares beschäftigen wird, einzelne Szenen auswählen und einstudieren wird, wird sich das P-Seminar Kunst mit dem Entwerfen und Gestalten von passenden Kulissen, Bühnenbildern und Dekorationen befassen. Gegen Ende des kommenden Schuljahres, wenn beide Seminare zu einem Abend mit Shakespare einladen werden, wird man sich vom Ergebnis dieser Kooperation überzeugen können.
OStRin C. Falter und StRin T. Seitz

„Eine Vielfalt wie noch nie“, wie es Oberstudiendirektor Matthias Schmid ausdrückte, zeigte das Johannes Heidenhain Gymnasium beim Sommerkonzert am Montagabend. Zwei Stunden lang sangen und spielten Schüler und Lehrkräfte aus den unterschiedlichsten Klassen zur Freude der Zuhörer im voll besetzten Saal des k1.
Die Aula des Gymnasiums könnte gar nicht so viele Besucher fassen, wie zum jährlichen Sommerkonzert kommen. Daher sei man sehr dankbar, dass es jedes Jahr im k1 stattfinden kann, betonte der Schulleiter. Die unglaublich große musikalische Bandbreite der Schule wurde bei dem Konzert einmal mehr deutlich. Neben dem Büffeln in den einzelnen Schulfächern finden die Buben und Mädchen offenbar noch Zeit, ein Musikinstrument zu lernen oder im Chor zu singen.
Den Anfang machte am Montagabend die Partnerklasse des Wilhelm Löhe Förderzentrums mit dem Lied „Applaus, Applaus“. Es gibt im Gymnasium verschiedenste Gruppen, die allesamt ihren Auftritt bekamen: Das Gitarrenensemble, unterstützt durch die Stimmen der fünften Klassen, das Streichensemble, die Trommelgruppe, verstärkt von einigen Schülern aus der Partnerklasse, Schulband und Bigband. Unterstufenchor, Mittelstufenchor sowie der Chor der Oberstufe zusammen mit dem Lehrerchor gaben traditionelle, bekannte, fetzige Lieder zum Besten. Sehr erfrischend war auch der Auftritt von zwei Buben in Lederhose mit steirischer Ziach und Gitarre, die bayerische Weisen spielten und sogar eine kurze Plattlereinlage gaben.
Mehrere Schüler trauten sich auch als Solisten auf die Bühne. Laura Bernauer spielte am Klavier „River flows in you“, Johanna Mauracher begeisterte mit dem Lied „Heart of Stone“, Martin Hangl entlockte der Marimba den „Summer Beach Bossa“, Elisabeth Dressler sang „Timeless“ und Elisa Tejada Heidenhain bekam stürmischen Applaus für ihr spanisches Lied „Si quieres dar Marcia en lo cierto“. Wie bei den meisten Konzerten des Traunreuter Gymnasiums bildete die Big Band den Abschluss des Abends. Zur Krönung und völlig unerwartet trat dazu sogar „die Reinkarnation des besten weißen Sängers aller Zeiten des King of Rock’n Roll Elvis Presley“ auf, wie er von Matthis Reuter, gewandet in ein rotes Glitzerjacket, angekündigt wurde.
Die große Vielfalt und der perfekt zusammengestellte Mix aus den verschiedenen Musikrichtungen und Gruppierungen gefiel dem Publikum sichtlich. Der Applaus für die jungen Künstle war entsprechend groß.
Pia Mix

Am Freitag, dem 19.07.2024, fuhren die Klassen 6a und 6b in Begleitung von Herrn Kafurke, Frau Weich, Frau Seipelt und Samuel Dörner ins Römermuseum „Bedaium“ in Seebruck. Als wir am Römermuseum ankamen, stiegen wir aufgeregt aus dem Bus. Nach der klassenweisen Aufteilung in zwei Gruppen standen abwechselnd sowohl eine Erlebnisführung als auch ein Museumsbesuch auf dem Programm.
Bei der Erlebnisführung ging es unter der Leitung von Martina Ziereis entlang der Römerstraße zur Ausgrabungsstelle eines alten römischen Herrenhauses; dort erhielten wir genauere Informationen und durften auch Fragen stellen.
Anschließend gingen wir zurück zum Museumsgebäude und spielten mit entsprechenden Kostümen das Leben einer römischen Familie nach. Nach einer kurzen Pause begaben wir uns in die obere Etage des Museums, wo uns Matthias Ziereis in Gestalt eines römischen Legionärs viel über die römische Kultur erzählte. Wir durften auch vieles selbst ausprobieren, z.B. das Gepäck eines römischen Legionärs tragen und mit einem Mühlstein Mehl mahlen.
Es waren schöne Führungen, die uns sehr gut gefallen haben.
Hannah Leonhardt, Julia Stahuber und Emma Brenner
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