
Bereits seit den Faschingsferien war im Englischunterricht der 6. Klassen am JHG fleißig das Lesen von Texten geübt worden und es hatten sich dabei acht Schülerinnen und Schüler für den Schulentscheid qualifiziert. Am Freitag vor den Osterferien durften diese Klassensieger nun ihren selbst gewählten Text und einen unbekannten Textausschnitt aus Rudyard Kiplings Klassiker „The Jungle Book“ vortragen. Die Jury bestand aus der gesamten 6. Jahrgangsstufe und aus Teilnehmern des Leistungsfaches Englisch aus der Q12. Moderiert wurde die Veranstaltung von Hannah Linke und Hannah Gehrke.
Der Wettbewerb startete mit den selbst gewählten Texten. Hier wurden beliebte Dauerbrenner wie die Harry Potter-Reihe, der Kinderbuchklassiker „Diary of a Wimpy Kid“ oder „Charly and the Chocolate Factory“ präsentiert. Aber auch etwas neuere und unbekanntere Bücher wie „The Little Witch“ oder „The Scarecrow’s Wedding“ waren vertreten und die Vorleserinnen und Vorleser sorgten durch einen lebendigen Vortrag für Spannung und Heiterkeit.
Nach einer kurzen Einstimmung durch das Musikvideo zu „The Bare Necessesities“ aus der bekannten Zeichentrickverfilmung des Dschungelbuchs von 1976 durften die Kandidatinnen und Kandidaten einen Ausschnitt aus Rudyard Kiplings Klassiker vorlesen. In dem anspruchsvollen Textauszug diskutiert ein Wolfsrudel darüber, ob es nicht viel zu gefährlich sei, den Menschenjungen Mogli in das Rudel aufzunehmen. Trotz einiger schwieriger Passagen und Wörter wurde diese Textstelle von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aber gut gemeistert.
So fiel es am Ende der Jury nicht leicht, einen Gewinner zu ermitteln. Letztlich konnte Julia Rieß (6c) durch ihren sicheren und klaren Vortrag beider Texte Zuhörer und Jury überzeugen und holte sich vor Eva Helmberger (6d) und Viktoria Perewerzev (6b) den Titel als Schulsiegeren. Somit hat sie sich auch für den im Mai stattfindenden regionalen Wettbewerb in Traunstein qualifiziert, an dem auch die Schulsieger aus Traunstein (AKG und CHG) und Trostberg (HGT) teilnehmen werden.
Die Fachschaft Englisch gratuliert sehr herzlich und wünscht für den Regionalwettbewerb viel Erfolg.
OStR H.-J. Schmid

Die Schulleitung ehrte die erfolgreichsten Teilnehmer an den bundesweit durchgeführten Mathewettbewerben „Mathe im Advent“ und „Pangea“.
Im ersteren konnten alle Schüler und Schülerinnen aus der siebten Jahrgangsstufe teilnehmen. Dabei mussten sie täglich 24 Tage lang eine in einer Geschichte verpackten Matheaufgabe lösen. Hier war auch Teamarbeit möglich, allerdings war hier große Disziplin gefragt, um auch die ganze Adventzeit durchzuhalten.
Im zweiten Wettkampf waren alle neunten Klassen Ende Februar gefordert. Die Schüler und Schülerinnen hatten hier exakt 60 Minuten Zeit 20 Aufgaben, untergliedert in drei Schwierigkeitsstufen, zu lösen. Es erforderte teilweise viel logisches und mathematisches Geschick, um auf die Lösungen zu kommen. Die besten Teilnehmer in der ersten Runde deutschlandweit, darunter sind auch unsere Preisträger, qualifizierten sich für das Halbfinale im April.
Die Fachschaft Mathematik gratuliert allen erfolgreichen Teilnehmern.
StD C. Pfaffenzeller

Das W-Seminar Sport beschäftigt sich seit Beginn des Schuljahres mit verschiedenen Facetten des Krafttrainings. Neben den physiologischen Grundlagen zur Arbeitsweise des Muskels, den verschiedenen Muskelkontraktionsformen und Krafttrainingsmethoden zeigt sich ein breites Anwendungsfeld von Krafttraining. So untersuchen die SchülerInnen in ihren Seminararbeiten spannende Bereiche wie etwa das Krafttraining bei Kindern und Jugendlichen, Trendsportarten wie Calisthenics, oder auch den präventiven bzw. rehabilitativen Einsatz von Krafttraining nach bestimmten Verletzungen.
Um den SchülerInnen zu zeigen, dass die ganze Theorie auch in der Praxis angewandt wird, durfte der Seminarkurs im Rahmen einer Kooperation in die Arbeitsweise des Traunmeds schnuppern. Alexandra Bernhart, eine der dort angestellten Sporttherapeutinnen, bot den KursteilnehmerInnen eine sehr anschauliche Mischung aus Hintergrundwissen zum Thema Kniegelenk bzw. Ruptur des vorderen Kreuzbandes, Einblick in den Reha-Alltag und praktischen Anwendungen, z.B. anhand welcher Griffe man einen Kreuzbandriss feststellen kann und eine Auswahl an Übungen, die Patienten in der anschließenden Reha machen.
Wir bedanken uns ganz herzlich beim Traunmed und besonders bei Frau Bernhart, die mit viel persönlichem Engagement und Herzblut bei der Sache war und unserem Kurs wertvollen Input geliefert hat.
StRin J. Apelt

Im März bewiesen die Schülerinnen und Schüler des Forscherpakets vom Johannes-Heidenhain-Gymnasiums ihr Engagement für den Naturschutz. An einem vom Bund Naturschutz errichteten Krötenzaun in Gigling sammelten sie über 200 Kröten und brachten diese sicher über die Straße zu ihrem Laichgewässer.
Jedes Jahr wandern zahlreiche Kröten und Frösche zu ihren Laichplätzen, um dort ihre Eier abzulegen. Leider sind viele dieser Tiere während ihrer Wanderung gefährdet, insbesondere beim Überqueren von Straßen.
An insgesamt drei Tagen machten sich die Schülerinnen und Schüler in der ersten Unterrichtsstunde auf den Weg zum Krötenzaun. Mit viel Eifer und Begeisterung holten sie die Kröten aus den Eimern hinter dem Zaun, zählten sie und entließen sie vorsichtig ins Wasser auf der anderen Straßenseite. Die Schülerinnen und Schüler beobachteten gespannt, wie die Tiere in ihre neue Umgebung schwammen und staunten über die Mengen an bereits abgelegten Laichschnüren.
Mit Unterstützung von Simon Bauer, ehemaligem Biologielehrer am Johannes-Heidenhain-Gymnasium und Mitglied des Bund Naturschutz, lernten die Schülerinnen und Schüler mehr über die Lebensweise der Amphibien und die Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen.
Diese Aktion war nicht nur eine wertvolle Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Krötenpopulation in unserer Region.
StRin M. Bräuning

Die Klasse 5a hat nachhaltige Kugelbahnen aus Papprollen gebastelt. Zur Vorbereitung der Schulaufgabe in Deutsch sollten die Kinder der Klasse eine Vorgangsbeschreibung verfassen. Das Thema war eine Kugelbahn auf Papprollen. Unser Deutschlehrerin Frau Hollmann hatte die Idee die Kugelbahn nach der Deutschschulaufgabe auch zu basteln.
Zuerst haben wir fleißig Papprollen gesammelt. Dann haben wir bei den Kunstlehrerinnen und den Sekretärinnen weiteres Material bekommen. Die Klasse hat sich anschließend in kleine Gruppen aufgeteilt, um im Team die Bahn auf einem großen Kartonstück zusammenzukleben und zu gestalten. Die Gruppe hat zum Beispiel Fenster in die Bahnelemente geschnitten, damit man sehen kann, wie die Murmel durch die Kugelbahn rollt. Andere Kinder haben ihre Bahnen bemalt oder mit lustigen Wörtern beschriftet. Es war sehr lustig und hat uns allen auch sehr viel Spaß gemacht.
Inna Tscherwon und Alesia Mook (5a)

Am 18.03.2025 durften fünf Schülerinnen und ein Schüler des Biologie-Leistungsfachs am „PCR-Krimi“, einem Genetik-Praktikum, das vom Schülerforschungszentrum Berchtesgaden angeboten wird, teilnehmen und mithilfe von mikrobiologischen Methoden verschiedene DNA-Spuren untersuchen, um den fiktiven Kriminalfall um das Verschwinden einer Lehrerin aufzuklären. Dabei wurde die DNA der Haarproben, die in zwei verdächtigen Fahrzeugen gefunden wurden, mit der DNA der verschwundenen Lehrerin abgeglichen und letztendlich ein Tatverdächtiger bestimmt. Das „Traunreuter Forensik-Team“ durfte selbstständig die PCR zur Vervielfältigung ihrer DNA-Proben durchführen und diese Proben anschließend in eine Gelelektrophorese zur Auswertung geben. Unter UV-Licht zeigte sich dann das eindeutige Ergebnis: die DNA der Lehrerin stimmte mit der Haarprobe aus dem Auto eines Tatverdächtigen überein!
StRin P. Huber

Die Präventionsschulung „Fairnetzen“, die unsere Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Medien unterstützen soll, wurde abermals durchgeführt. Im zweiten Halbjahr des letzten Schuljahres hatten die damaligen 5. Klassen mit dem achtstündigen Programm zur Medienkunde, Medienkritik und Mediennutzung begonnen und schlossen es in diesem Schuljahr in der 6. Klasse ab.
Die Schülerinnen und Schüler lernten anhand einer praktischen Übung die Bedeutung des Urheberrechts kennen. In einer anderen Einheit erlebten sie den gesunden Umgang mit Medien, die Wichtigkeit, des sich Zeit Nehmens für das reale Leben und realisierten, was bei intensivem Medienkonsum auf der Strecke bleiben muss: Familie, Freunde, Bewegung, Hobbies,… . Zudem wurde auch auf die Gefahren im Internet (jugendgefährdende Inhalte, Cybermobbing, Kettenbriefe, …) eingegangen und gemeinsam überlegt, wie man sich vor diesen schützen kann. Es wurde geklärt, was ein vorsichtiger Umgang mit persönlichen Daten bedeutet und wie man auf seinen „digitalen Fußabdruck“ im Netz achten kann.
Zusammengefasst wurden alle Einheiten durch zehn Leitsätze, an die sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erinnern. Damit dies leichter fällt, bekamen die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe ein Zertifikat überreicht.
Ein großes Dankeschön geht an das Team aus Lehrkräften, die mit viel Engagement das Programm mit den Klassen durchlaufen!
Sandra Passer (Schulsozialpädagogin)

Groß war die Aufregung in der Aula des JHG bei der diesjährigen Verleihung des 55. Jugend creativ-Wettbewerbs, an dem wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht teilgenommen hatten. So lauschten insgesamt 13 Klassen, von der ersten Reihe bis zur Empore, wen Olga Petruschkina, Koordinatorin des bekannten Raiffeisen-Kunstwettbewerbs, aufrief.
Die Aufgabenstellung orientierte sich 2024/25 ganz am Puls der Zeit: Die Jugendlichen wurden dazu aufgefordert, ihre kreativen Fähigkeiten zum Thema „Echt digital“ zu entfalten und ihre Ideen und Gedanken künstlerisch auszudrücken.
Mit ihren Kunstlehrerinnen Constanze Penninger und Theresa Seitz erarbeiteten sie kreative Umsetzungsmöglichkeiten und beleuchteten sowohl Chancen als auch Risiken der zunehmenden Digitalisierung und des Einsatzes von künstlicher Intelligenz.
Interessant zu sehen ist, wie sich junge Menschen selbst zwischen der analogen und der digitalen Welt verorten. Viele Figuren driften in digitale Welten ab, humanoide Roboter oder Pixel-Art-Bilder sind unter den Motiven. Aber auch die Art, wie Bilder erstellt wurden, war oft digital - ob als Zeichnungen auf dem eigenen Schul-iPad oder Fotografie mit dem Handy.
Neu ist, dass nun Screenshot vom Making-of der Bilder auf der Rückseite aufgeklebt werden müssen, um zu versichern, dass das Bild nicht von KI stammt. Dies offenbart die Herausforderungen, vor denen auch der Kunstunterricht in Zukunft stehen wird.
StRin C. Penninger

Im Zuge des Schnuppernachmittags haben traditionell auch die Schulsanitäter einen Stand vorbereitet, um über ihre Arbeit zu informieren.
Interessierte Besucherinnen und Besucher konnten einen Einblick in die Tätigkeiten erhalten, sich den Blutdruck messen lassen oder an der Puppe die Herz-Lungen-Wiederbelebung ausprobieren. So mancher „kleine“ Gast ließ sich auch gerne einen Verband anlegen.
Derzeit umfasst das Schulsanitäts-Team 40 Schülerinnen und Schüler, die gruppenweise als Ersthelfer für Notfälle aller Art bereitstehen. In theoretischen und praktisch durchgeführten Übungsstunden werden die Jugendlichen ab der 8. Jahrgangsstufe regelmäßig fortgebildet. Das Arbeiten in der Gruppe und die Gewissheit helfen zu können bereitet den Sanis sehr viel Freude.
StDin E. Hertel

Beim diesjährigen Biber-Wettbewerb der Informatik nahmen über eine halbe Million Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Welt teil und arbeiteten an den interaktiven Aufgaben, die digitales Denken üben und herausfordern. Auch das JHG war dabei! Mehr als 230 Teilnehmer von unserer Schule knobelten an den kniffligen Fragen und fieberten den Ergebnissen entgegen.
Die folgenden Schülerinnen und Schüler waren besonders erfolgreich und erreichten einen 1. Preis: Sebastian Burghartswieser, Amelie Depner, Charlotte Jäger, Eva Osterland, Julian Kießling, Samuel Baltin, Jakob Ketzler, Florian Mischke, Paul Pfaffenzeller und Janne Stücher.
Herzlichen Glückwunsch!
OStRin C. Schilberger

Mit Staunen, Lachen und jeder Menge Entdeckungsfreude tauchten am Freitagnachmittag zahlreiche Grundschüler in die vielfältige Welt des Johannes-Heidenhain-Gymnasiums (JHG) in Traunreut ein. Beim Schnuppernachmittag durften die jungen Besucher nicht nur ihre mögliche zukünftige Schule kennenlernen, sondern auch spielerisch in verschiedene Fächer eintauchen.
Von 15 bis 17.30 Uhr erwartete die neugierigen Kinder ein abwechslungsreiches Programm, das die Fachschaften gemeinsam mit ihren Schülern vorbereitet hatten. Latein zum Beispiel wurde in einem kleinen Theaterstück lebendig: Die Grundschüler reisten in die Welt des alten Roms, wo sie zunächst kein Wort verstanden – bis ein „Zaubertrank“ à la Miraculix dafür sorgte, dass plötzlich alle auf Deutsch sprechen konnten. Begeistert nahmen die jungen Gäste am Unterricht der Römer teil und lernten ganz nebenbei die Bedeutung von Wörtern wie „mater“ (Mutter) oder „fenestra“ (Fenster). Als Belohnung gab es für sie ebenfalls einen kleinen „Zaubertrank“ – vielleicht als Vorgeschmack auf die Wahl der ersten Fremdsprache?
Die Fachschaft Italienisch zeigte, dass moderne Sprachen genauso spannend sein können. Viele der Kinder waren bereits einmal in Italien und so fiel es ihnen leicht, die ersten Begrüßungsfloskeln auf Italienisch zu üben. „Come stai?“ (Wie geht’s dir?) war bald aus vielen Ecken des Raumes zu hören. Und auch bei den Franzosen wurden schon eifrig die ersten Wörter gelernt.
Kreativität wurde im Kunstraum großgeschrieben. Hier gestalteten die kleinen Besucher mit Farben, Pinseln und Drucktechnik ihre eigenen Lesezeichen, die sie stolz mit nach Hause nehmen durften. Die Naturwissenschaften boten dagegen faszinierende Experimente: Besonders das „Vergolden“ von 1-Cent-Münzen ließ staunende Augen zurück – die glänzenden Glücksbringer waren ein beliebtes Souvenir des Nachmittags. In der großen Turnhalle wartete schließlich ein actionreicher Hindernisparcours. Hier wurde gesprungen, geklettert und gezogen – ein krönender Abschluss für einen aufregenden Nachmittag, bei dem nicht nur die Köpfe, sondern auch die Muskeln gefordert waren.
Begleitet wurden die Grundschüler von den Tutoren des JHG, die ihre Gruppen engagiert von Station zu Station führten. Stolz präsentierten sie ihre Schule und gaben den jungen Gästen die besten Einblicke in den Alltag am Gymnasium. Wer zwischendurch eine Pause brauchte, konnte sich bei Kaffee und Kuchen stärken oder an den Infoständen mit Lehrkräften, Schülern, pädagogischen Mitarbeitern der Ganztagsbetreuung und dem Elternbeirat ins Gespräch kommen.
Mit vielen neuen Eindrücken und vielleicht schon einer Entscheidung für ihre neue Schule endete der Schnuppernachmittag – ein gelungener Vorgeschmack auf das, was die künftigen Gymnasiasten am JHG erwartet.
Christiane Vogl

Wir mussten früh aufstehen, denn um 7:45 begann für die neunten Klassen die Exkursion zum ehemaligen Konzentrationslager in Dachau. Unsere Geschichtslehrkräfte und die Sozialpädagogin Frau Passer begleiteten uns und Referenten führten uns auf dem Gelände herum.
Während der Führung besuchten wir das Museum, die Baracken, den Appellplatz, das Krematorium und auch die eigentliche Gaskammer. Die Stimmung war bedrückt und die Kälte zeigte einem noch besser, was die Gefangenen dort aushalten mussten. Doch vor allem die persönlichen Geschichten und Tagebucheinträge, die uns vorgelesen wurden, machten das Geschehen noch greifbarer.
Der Alltag im Lager: Brutalität und Hoffnungslosigkeit
Besonders schockierend fand ich den extremen Platzmangel in den Baracken, die eigentlich für ein paar Hundert Menschen gedacht waren, aber am Ende mit Tausenden überfüllt wurden. Das schränkte die Lebensbedingungen noch weiter ein. Der Alltag bestand meist aus großem Hunger, schwerer Arbeit, schlechtem Schlaf und brutalen Bestrafungen wie dem „Baum“, bei dem man an einen Balken gehängt wurde und hinter dem Rücken an den Handgelenken befestigt war. Dabei kugelten sich viele die Schulter aus und waren im Anschluss arbeitsunfähig.
Zitate aus dem KZ
Zwei Sätze, die wir an diesem Tag gesehen haben, blieben besonders im Kopf:
Reflexion im Unterricht
Nach dem Besuch haben wir das Thema im Unterricht weiter besprochen und einen Kurzfilm dazu angesehen. Viele von uns waren schockiert, wie grausam die Bedingungen wirklich waren. Auch wenn wir schon einiges über Konzentrationslager gelernt hatten, konnten wir erst nach der Exkursion begreifen, was für unmenschliche Straftaten die Nazis verübten.
Mein Fazit – Warum jeder diesen Ort sehen sollte
Die Gedenkstätte Dachau hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen und war sehr interessant, da man Geschichte dadurch nicht nur theoretisch behandelt, sondern am Ort des Geschehens ist.
Wer sich intensiver mit der Vergangenheit auseinandersetzen will, sollte diesen Ort unbedingt besuchen – denn nur so kann man wirklich begreifen, was nie wieder geschehen darf.
Amanda Moosrainer (9c)

Den Schülerinnen und Schülern war schnell klar, was das Thema des Vormittags ist – die Vermeidung von Gewalt. Das Projekt dreht sich um Zivilcourage, Gewaltprävention und damit einhergehend um die Stärkung der Selbst- und Sozialkompetenz der Jugendlichen.
Unter der Leitung von der Jugendbeamtin Traunreuts Veronika Plontsch und des Jugendbeamten Trostbergs Michael Blüml konnten die Heranwachsenden anhand abwechslungsreicher Übungen viel zu dem Thema erfahren.
Es ging darum sich selbst etwas zu trauen, gemeinsam Konflikte zu lösen, Herausforderungen zu meistern und sich der Verantwortung füreinander klar zu werden. Praktisch konnten die Schülerinnen und Schüler bei dem Lösen eines Knotens (hielten sich an den Händen und mussten Knoten lösen) und dem „Bau einer Brücke“ erleben, was es braucht, um Konflikte zu lösen und was dabei hinderlich und förderlich ist. Bei dem Brückenbau musste die Klasse mithilfe von Stühlen eine Art Brücke bauen, um von der Insel zu dem Festland zu kommen. Jede/r stand auf einem Stuhl und durfte den Boden nicht berühren. Wurden die Stühle nicht berührt, wurden diese von der Strömung hinfort gerissen und die entstanden Lücken mussten wieder mit einem Stuhl gefüllt werden. Bei dieser Aufgabe war die Klasse sehr gefordert, es mussten Strategien gefunden, Aufgaben verteilt und klar miteinander kommuniziert werden.
Mithilfe einer Skala wurden die verschiedenen Formen von Gewalt und deren Schwere erarbeitet. Besonders deutlich wurde hierbei, wie individuell das Gewaltempfinden sein kann. Übt ein Metzger, der ein Schwein schlachtet, oder ein Arzt, der eine Spritze gibt, Gewalt aus? Ist es in Ordnung bei einer Schlägerei zuzusehen oder Bilder von anderen Personen zu verbreiten? Wo fängt Gewalt an und wie ist diese einzustufen?
Im Anschluss wurden Strategien gesammelt, wie man sich in bestimmten Situationen schützen kann bzw. vorgehen sollte. Wie verhalte ich mich, wenn ich im Bus, der U-Bahn von einer fremden Person bedrängt werde? Wichtig ist es hierbei auf sich aufmerksam zu machen! Die fremde Person laut und deutlich bitten aufzuhören. Dabei mit „Sie“ ansprechen, damit für Außenstehende deutlich wird, dass einem die Person fremd ist. Nach Möglichkeit die Situation verlassen und andere um Hilfe bitten.
Zudem berichteten die Jugendbeamten sehr anschaulich von spannenden Fällen aus der Praxis und dem Polizeiberuf an sich.
Wir danken Frau Plontsch und Herr Blüml recht herzlich für deren Zeit und Engagement.
Sandra Passer (Schulsozialpädagogin)

Im Februar fand der Suchtpräventionstag für die 8. Jahrgangsstufe statt. Im Laufe des Vormittags durchlief jede Klasse drei Stationen und konnte dabei eine Menge zu den Themen Konsum, Genuss und Sucht sowie deren Zusammenhänge und Auswirkungen erfahren.
Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, mit einer ehemals Alkoholabhängigen sowie einer Angehörigen ins Gespräch zu kommen. Sie erfuhren von deren Geschichten, Höhen & Tiefen, Herausforderungen und Erfolgen. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, zu jeder Zeit Fragen zu stellen.
Eine weitere Station stellten die Kunststelen, die im Schuljahr 2023/2024 von Schülerinnen und Schülern der Q12 gemeinsam mit Frau Penninger erstellt wurden, dar. In Zusammenhang damit wurden gemeinsam mit Frau Lennertz und Frau Eisenhuth die verschiedenen Suchtmittel thematisiert, stoffgebundene Süchte von stoffungebundenen Süchten unterschieden, ein Selbsteinschätzungstest zur eigenen Suchtgefährdung durchgeführt und der Film „Hirschhausen und die Macht des Alkohols“ angesehen.
Bei der dritten Station befassten sich die Jugendlichen mit der Suchtentstehung, den Faktoren, die eine Sucht begünstigen und der Unterscheidung bzw. Überschneidung von Sucht- und Genussmitteln. Mithilfe des Tankmodells konnten gemeinsam Ressourcen gefunden werden, die einem kritischen Konsum entgegenwirken. Wichtig sind vielseitige Interessen und Hobbys, soziale Kontakte und ein bewusster Umgang mit Sucht- bzw. Genussmitteln.
Wir danken unseren Gästen für Ihre Offenheit und Zeit!
Sandra Passer (Schulsozialpädagogin)

Alle Jahre wieder beteiligt sich das Johannes-Heidenhain-Gymnasium an der Müllsammelaktion der Stadt Traunreut. Auch in diesem Jahr starteten die siebten Jahrgangsstufen mit 47 Schülerinnen und Schülern und ihren begleitenden Lehrkräften ins Stadtgebiet, um Grünanlagen, Hecken, Brachflächen, Wohngebiete und Straßenränder vom Müll der vergangenen Wintermonate zu befreien.
Nach einer kurzen Einweisung durch Frau Hertel, wobei die Sammelgebiete zugewiesen, die Müllsäcke und die Arbeitshandschuhe verteilt wurden, ging es los zum Sammeln. Mit großem Eifer wurden die Sammelgebiete vom Unrat befand. Die Müllsäcke der Schülerinnen und Schüler füllten sich immer mehr. Zu den Fundstücken außerhalb des üblichen Verpackungsmülls und der Zigarettenkippen zählte als besonderes Exemplar ein großer Bildschirm, der in der Botanik entsorgt worden war. Schließlich wurde alles am Sammelplatz an der Schule zusammengetragen.
Obwohl das Wetter besser hätte sein können, waren die Sammlerinnen und Sammler mit Freude und Überzeugung bei der Sache. Natürlich wäre es besser gewesen, wenn kein Müll in der Umwelt gelegen hätte. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle auch an die Sportlehrkräfte der siebten Jahrgangsstufen, welche die Sammelgruppen begleitet haben.
StDin E. Hertel

In diesem Jahr fand am JHG zum neunten Mal am letzten Tag vor den Faschingsferien der Kopfrechenwettbewerb in Mathematik jeweils für die Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufen statt. Dabei brillierten Jakob Schinko und Sebastian Burghartswieser in ihrer Klassenstufe. Diese beiden setzten sich in drei spannenden Ausscheidungsrunden gegen ihre Mitschüler durch und konnten sich am Ende über Buchpreise freuen.
Für den Wettbewerb hatten sich aus jeder Klasse drei Schüler qualifiziert, die in einer ersten Runde alle gegeneinander antraten. Die vier sichersten Rechner gelangten in Phase zwei. Hier ging es nun auch um Schnelligkeit. Angefeuert von ihren Mitschülern schafften Jakob Schinko (5b) und Lennard Willits (5a) bzw. Sebastian Burghartswieser (6d) und Theo Braun (6c) ins Finale. In dieser letzten Runde hatte eine falsche Antwort einen Punkt für den Gegner zur Folge, wobei Jakob und Sebastian die schnelleren Antworten gaben.
Die Fachschaft Mathematik gratuliert allen erfolgreichen Teilnehmern!
StD C. Pfaffenzeller
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