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Romfahrt 822   1Alle Wege führen nach Rom - so auch der Weg der Q11. In der Fahrtenwoche machten sich 43 Schüler*innen der 11. Jahrgangsstufe in Begleitung von Frau Arzberger, Frau Hertel, Herrn Kafurke und Herrn Sinz auf in die italienische Hauptstadt. Gut ausgerüstet mit Sonnencreme und Strohhüten versammelte sich der Jahrgang am Sonntagabend vor dem JHG. Um 22 Uhr stiegen wir alle voller Vorfreude und Spannung in den Bus ein, der uns in das Land von Pizza, Eis und Ravioli bringen sollte. Was würde uns wohl erwarten?

Montag, 18.07.

Nach zwölf Stunden Busfahrt war es soweit: Vormittags um 10 Uhr waren wir endlich in Rom angekommen. Und, wer hätte es gedacht, es war wirklich so heiß wie erwartet. Doch wir ließen uns von der Hitze nicht aufhalten und bald nach der Ankunft schwärmten wir auch schon in Kleingruppen aus, um einen ersten Eindruck von der Stadt zu erhalten. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, besichtigten wir die Kirche Santa Maria Maggiore, die nicht weit vom Hotel entfernt lag. Unser nächstes Ziel war der Trevibrunnen. Eine Legende besagt, dass man wieder nach Rom zurückkehrt, wenn man eine Münze über die Schulter hineinwirft. Das wurde von einigen auch sogleich ausprobiert. Abends ließ die Q11 den ersten Tag ihrer Reise bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. 

Dienstag, 19.07.

Am nächsten Tag stand eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Roms auf dem Plan: das Kolosseum, welches noch viel beeindruckender ist, wenn man tatsächlich davor steht. In diesem imposanten Bauwerk wurden nicht nur Gladiatorenkämpfe an Land ausgetragen, auch Seeschlachten wurden nachgestellt. Für diesen Zweck konnte die Arena mit Wasser gefüllt werden. Als nächstes ging es weiter zum Forum Romanum. Hier hatten wir Zeit, um die alten Gemäuer in Kleingruppen selbst zu erkunden. Anschließend bestiegen wir den Palatin, von dem aus man die Aussicht über Rom bewundern konnte. Danach hatten wir für den Rest des Tages Zeit zur freien Verfügung, die beispielsweise von manchen dazu genutzt wurde, am Circus Maximus vorbei nach Trastevere zu gehen. 

Mittwoch, 20.07.

Am Mittwoch besichtigte die Q11 Ostia Antica. Hier bekamen wir die Ausgrabungen einer antiken Hafenstadt zu sehen. Sehr beeindruckt hat uns hierbei, wie gut erhalten die einzelnen Gebäude noch sind. Man sah förmlich die alten Römerinnen und Römer vor sich, die in ihren Häusern kochten oder auf den Straßen Handel betrieben. Am Nachmittag waren wir bei der Piazza del Popolo, was übersetzt „Platz des Volkes“ bedeutet, und bei der Spanischen Treppe. Nach einem schnellen Gruppenfoto auf den Stufen der weltbekannten Treppe ging es wieder zurück zum Hotel. Für den restlichen Abend hatten wir Zeit, um selbst etwas zu unternehmen und beisammen zu sitzen. 

Donnerstag, 21.07.

Am vorletzten Tag unserer Romfahrt stand der Besuch im Vatikan an. Hier durften wir uns selbstständig eine Stunde lang im Petersdom aufhalten. Der Anblick, der sich uns im Inneren bot, verschlug vielen erst einmal die Sprache. Die prunkvollen Statuen, die mühevollen Mosaike und die riesige Kuppel sorgten für allgemeines Erstaunen. Im Anschluss daran ging es weiter zur Engelsburg und zur Piazza Navona. Bevor wir dann bis zum Abend Freizeit hatten, besuchten wir noch das Pantheon. Das Sonnenlicht, das durch das Loch in der Kuppel auf den Boden fällt, zeigte den alten Römern die Jahreszeiten an. Zum Abschluss des Tages besichtigten wir den Friedensaltar, auch Ara Pacis genannt. 

Freitag, 22.07.

Am fünften und letzten Tag waren wir auf dem Kapitol, wo wir auch das Kapitolinische Museum besuchten. Danach luden wir zurück beim Hotel auch schon unsere Koffer wieder in den Bus ein. Ganz vorbei war die Romfahrt allerdings noch nicht. Wir fuhren nach Tivoli, wo wir uns selbstständig bei den Wasserspielen aufhalten durften. Bei Temperaturen von 40°C war dies eine willkommene Abkühlung. Danach ging es nach einem Eis endgültig zurück nach Hause. Nach zwölfeinhalb Stunden Fahrt und mittelmäßig ausgeschlafen kam die Reisetruppe am Samstagmorgen wohlbehalten wieder in Traunreut an.  

Nun, da alle wieder zuhause sind und der Alltag weitergeht, stellt sich die Frage: Was hat die Q11 von dieser Reise mitgenommen? Neben zahlreichem neuem Wissen über Rom und unzähligen Fotos sind es vor allem viele schöne Erinnerungen, die den Schüler*innen im Gedächtnis bleiben werden. Auch wenn es einige kleinere Hindernisse gab, wie ein kaputter Schuh (der aber mit Panzertape repariert werden konnte) oder die wohl etwas komplizierte Straßenkarte, sodass bei der Wegplanung stellenweise improvisiert werden musste, überwiegen eindeutig die schönen, lustigen und beeindruckenden Momente der Fahrt. Hierfür möchten wir uns auch bei den begleitenden Lehrkräften bedanken, die diese Reise erst möglich gemacht haben. Sie haben eine gute Balance gefunden zwischen den gemeinsamen, sehr interessanten Ausflügen, bei denen sie uns allerhand zu den verschiedensten Orten erzählen konnten, und regelmäßigen Zeitabschnitten, in denen wir auf eigene Faust losziehen durften und Zeit unter uns verbringen konnten. So haben wir nicht nur all die Sehenswürdigkeiten bestaunen können, die die meisten von uns bis jetzt nur auf Bildern gesehen haben. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen in der Stufe haben sich deutlich verbessert. So sind sowohl bestehende Freundschaften gefestigt worden als auch ganz neue Freundschaften entstanden. Die Q11 ist sich einig, dass diese Romfahrt definitiv ein unvergessliches Erlebnis war. Und wer weiß, vielleicht stimmt die Legende über den Trevibrunnen und unser Weg führt uns wieder einmal in die „Ewige Stadt“…

Laura Einsiedl, Thomas Trenker (Q12)

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