Von Montag, den 15. bis Freitag, den 19. Juli fand auch dieses Jahr die Studienfahrt der 10. Klassen nach Berlin statt. Fünf aufregende Tage standen uns in unserer Hauptstadt bevor, die sowohl die tragische Vergangenheit Deutschlands als auch die vielseitige und moderne Gegenwart repräsentiert.

Am Montag um 7.30 fuhren wir mit dem Bus zusammen mit fünf Lehrkräften am Gymnasium los. Uns stand eine zehnstündige Busfahrt quer durch Deutschland bevor, aber mit genügend Snacks, Musik, gemeinsamen Spielen und regelmäßigen Pausen ging diese zügig vorbei. Angekommen in Berlin, bezogen wir zuerst die Zimmer und machten in Kleingruppen unsere Hauptstadt unsicher. Als wir dann um 22:00 Uhr wieder zurück im Hotel waren, fielen wir, nachdem wir einen wunderschönen Blick von der Dachterrasse genossen hatten, todmüde ins Bett.

Die nächsten Tage begannen stets mit einem leckeren Frühstücksbuffet, worauf jeweils spannende und interessante Ausflüge auf uns warteten. Aufgeteilt in zwei Gruppen begann unser von Herrn Schmid organisiertes straffes Programm, das sowohl Führungen im Bundestag und Bundesrat einschloss als auch zum Beispiel einen Besuch im Olympiastadion und in zwei Museen. Ein Highlight für viele war jedoch das Musical Ku’damm 59, das wir am Mittwochabend anschauen durften. 

Selbstverständlich fehlte es uns aber auch nicht an Freizeit: Oftmals durften wir uns eigenständig in Kleingruppen auf den Weg machen, um zum Beispiel zu Abend zu essen, zu shoppen oder einfach nur die Stadt zu erkunden. Natürlich machten wir so nicht nur einzigarte Erfahrungen, sondern wurden hin und wieder auch mit kleinen Problemchen konfrontiert, beispielsweise im Hinblick auf das U-Bahnfahren, was wir vom ländlichen Oberbayern eher weniger gewohnt waren. So entstand aber auch die ein oder andere witzige Geschichte, die am Abend auf der Dachterrasse den anderen erzählt wurde.

Neue Freundschaften entstanden, wir machten viele einzigartige Erfahrungen und lernten einiges dazu. Insgesamt kann man sagen, dass es genau diese Abwechslung zwischen Terminen und Freizeit, Aufregung und Gelassenheit war, die unsere Berlinfahrt so unvergesslich machte.

Amelie Bernauer (10a)