Nachdem wir beim Jugend-forscht Regionalwettbewerb in Rosenheim mit unserem Projekt „Fliegende Automation – Präzisionslandung einer Drohne“ einen 1. Preis erzielen konnten, durften wir Anfang April am Landeswettbewerb Bayern teilnehmen. In der Zwischenzeit nutzten wir die Gelegenheit, sowohl unsere schriftliche Arbeit als auch unser Projekt weiter zu optimieren. Neben der automatischen Erkennung und Landung der Drohne auf einem sogenannten „AprilTag“, implementierten wir noch eine selbst trainierte KI, die es ermöglicht, Personen aus der Luft zu erkennen, was Anwendung im Rettungswesen finden könnte.

Mit unserem Projektbetreuer Markus Weich, dem wir an dieser Stelle herzlich für seine Unterstützung danken möchten, machten wir uns schließlich auf den Weg nach Klingenberg am Main, wo der Wettbewerb dieses Jahr stattfand. Gastgeber war die Firma WIKA, die mit ihren modernen Räumlichkeiten optimal für diesen Wettbewerb, in dem Forschung und Innovation eine große Rolle spielen, geeignet war.

Am ersten Tag bauten wir unsere Projektstände auf, erhielten einige Informationen von der Wettbewerbsleitung und bereiteten uns auf die Jurygespräche vor. Bei diesen konnten wir zwei Jurys unser Projekt vorstellen, unsere Lösungsansätze erläutern und die Fragen der Juroren beantworten. 

Neben dem eigentlichen Wettbewerb hatten wir in diesen drei Tagen immer wieder Gelegenheit uns andere Projekte anzuschauen und uns mit anderen Teilnehmenden auszutauschen, wodurch sich viele interessante und aufschlussreiche Gespräche ergaben. Außerdem gab es ein vielfältiges Rahmenprogramm, wodurch der Wettbewerb sehr abwechslungsreich gestaltet war. Neben Jurygesprächen und Vorstellungen der Projekte für die Öffentlichkeit und Presse fanden zum Beispiel auch Teambuilding-Aktivitäten statt, wo wir in verschiedenen kleinen Aufgaben wie Exit Games unsere Teamfähigkeit verbessern und auch neue Kontakte knüpfen konnten.

Auch die Firma WIKA, welche auf die Herstellung und Entwicklung von Drucksensoren spezialisiert ist, lernten wir während dieser Zeit in verschiedenen Führungen und Vorträgen kennen, wodurch wir auch im Bereich Berufsorientierung neue Impulse erhielten.

Zum Abschluss der Veranstaltung stand dann noch die Siegerehrung auf dem Programm, auf die wir schon sehr gespannt waren. Zwar konnten wir uns nicht für den Bundeswettbewerb qualifizieren, wurden aber mit zwei Sonderpreisen ausgezeichnet.

Nach drei sehr interessanten und ereignisreichen, aber auch anstrengenden Tagen traten wir, bereichert um viele Erfahrungen und Ideen, die Heimreise an.

Christian Bauer, Florian Stembal und Martin Hangl (Q12)