Das Johannes-Heidenhain-Gymnasium (JHG) darf sich auch in diesem Jahr erneut über den Titel „Umweltschule in Europa“ freuen. Die Auszeichnung des Landesbunds für Vogel- und Naturschutz würdigt Schulen, die sich in besonderem Maße für Nachhaltigkeit, Umweltbildung und ökologische Verantwortung einsetzen. Dass das JHG diesen Titel wieder erhält, ist das Ergebnis zahlreicher Projekte, die im vergangenen Schuljahr mit großem Engagement umgesetzt wurden.

Zur Förderung der biologischen Vielfalt auf dem Schulgelände erweiterten die Forscherklassen der 5. und 6. Jahrgangsstufe mit Unterstützung der Partnerklasse der Wilhelm-Löhe-Schule das bereits bestehende Beerenbeet. Die Schülerinnen und Schüler entfernten Unkraut und Grasnarbe, pflanzten weitere Johannisbeer- und Blaubeersträucher sowie verschiedene Kräuter und bedeckten die Fläche anschließend mit einer schützenden Mulchschicht. Die neuen Pflanzen sollen Bienen und anderen Insekten Nahrung und Lebensraum bieten. 

Großes Engagement zeigten die Schülerinnen und Schüler der Forscherklasse auch beim Amphibienschutz. An einem vom Bund Naturschutz errichteten Krötenzaun in Gigling sammelten sie über 200 Kröten ein und brachten diese sicher über die Straße zu ihrem Laichgewässer.

Um das Thema Müllvermeidung stärker ins Bewusstsein zu rücken, organisierte die SMV den Wettbewerb „Gesundes Pausenbrot“. Alle Schülerinnen und Schüler konnten ihre Brotzeit präsentieren; bewertet wurden neben gesundheitlichen Aspekten auch Regionalität und Saisonalität der Zutaten sowie die Umweltfreundlichkeit der Verpackung. Die besten Beiträge wurden von einer Jury ausgezeichnet; als Preis gab es ein gemeinsames Fair-Trade-Frühstück mit der SMV.

Darüber hinaus wurde die jährlich stattfindende Müllsammelaktion der 7. Klassen erweitert. Klassen haben nun auch die Möglichkeit, in Vertretungsstunden rund um das Schulgelände Müll zu sammeln. So werden über das gesamte Schuljahr hinweg kontinuierlich kleine, aber wirkungsvolle Beiträge zum Umweltschutz geleistet.

Die erhaltene Auszeichnung würdigt nicht nur die Projekte des vergangenen Jahres, sondern auch das langfristige Engagement des JHG für eine nachhaltige Zukunft.

StRin M. Bräuning