
Am Montag, den 20.7.2026, und am Dienstag, den 21.7.2026, fuhren die Klassen 6a/b und c zum Römermuseum in Seebruck.
Die Klassen wurden von den Museumsleitern Matthias und Martina Ziereis, die beide römische Kleidung trugen, herzlich empfangen. Martinas Gruppe wurde zu einer echten Ausgrabungsstätte im Ort geführt. Dort wurden uns Verschiedenes über das ausgegrabene Haus erklärt und wir konnten noch Reste der alten Fußbodenheizung sehen. Martina erklärte uns, dass damals fast ausschließlich reiche Römer eine Fußbodenheizung hatten, da diese sehr viele Ressourcen benötigte. Auch über den erhaltenen Brunnen neben den Ruinen des alten Hauses wurde uns einiges Wissenswerte mitgeteilt. Wusstest du, dass man früher Holzfässer in den Brunnen stellte, um die Wände zu stabilisieren?
Wieder zurück im Museum durften vier Schülerinnen und Schüler eine römische Familie nachspielen, bestehend aus Mutter, Vater, Tochter und Sohn. Wir erfuhren, dass früher Babys erst vom Vater angenommen werden mussten. Zudem war es eine große Ehre, wenn man als Sohn zum Militär durfte. Früher war es besser, wenn man den Sohn verheiratete, weil dieser dann eine hoffentlich reiche Schwiegertochter mit Mitgift in die Familie brachte.
Matthias‘ Gruppe besichtigte währenddessen die Sonderausstellung und das Museum. Dort wurde eine arme Bauernfamilie, eine reiche römische Familie und ein Einwanderer mit römischer Staatsbürgerschaft, die damals große Vorteile brachte, gezeigt. Im oberen Stockwerk des Museums durfte man Papyrus, eine kleine Wachstafel und eine Schüssel aus Ton anfassen. Matthias gab uns außerdem noch zwei Tonscherben. Das eine Stück stammte von den Kelten und das andere von den Römern. Man hat deutlich an der Struktur des Materials gemerkt, dass der römische Ton viel besser war. In den Vitrinen gibt es viele Originalfundstücke, aber auch Repliken. Besonders toll fanden wir es, dass man die Ausrüstung eines Legionärs selber tragen durfte. Außerdem durften wir selber Mehl mahlen.
Insgesamt war es ein sehr gelungener Ausflug, der wärmstens zu empfehlen ist.
Kilian Willms (6a) und Lotte Kellner (6c)